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Strategieberatung und Consulting für Bau-, Handwerks- und TGA-Unternehmen

Als Unternehmensberatung für Inhaber, Geschäftsführer und Gesellschafter von Bau-, Handwerks- und TGA-Unternehmen prüfen wir, mit welchen Geschäftsfeldern, Auftraggebern und Regionen das Unternehmen tatsächlich verdient. Am Ende stehen ein Zielbild mit Kennzahlen, klare Angebotsgrenzen und ein Maßnahmenplan für die nächsten zwölf Monate.

Paket anfragen +49 178 604 1571

Fester Leistungsumfang und Tageskontingent je Paket, Reisekosten im Tagessatz enthalten. Die Geschäftsführer arbeiten selbst im Mandat. Rhein-Main, Bergstraße, Rhein-Neckar.

Kurz beantwortet

Strategieberatung für ein Bau-, Handwerks- oder TGA-Unternehmen bewertet Geschäftsfelder, Auftraggeber, Regionen und Kapazität nach ihrem Deckungsbeitrag. Daraus folgt, was das Unternehmen ausbaut und was es weglässt. Unser Consulting richtet sich an Inhaber, Geschäftsführer und Gesellschafter, außerdem an Projektentwickler und Bestandshalter. Am Ende liegen ein Strategiepapier mit Zielbild, eine Optionenbewertung, eine Planrechnung und ein Maßnahmenplan für zwölf Monate vor. Das Paket hat einen festen Leistungsumfang und ein Tageskontingent zu einem vereinbarten Tagessatz, Reisekosten inklusive. Rechtsform, Gesellschaftsverträge und steuerliche Gestaltung bleiben bei Steuerberatung, Rechtsanwalt und Notar.

Wann Strategieberatung ansteht

Strategiefragen zeigen sich im Bau- und Handwerksunternehmen meist in Sätzen wie diesen:

  • Die Auftragsbücher sind voll, aber das Ergebnis passt nicht dazu.
  • Ein großer Teil des Umsatzes kommt von zwei oder drei Generalunternehmern.
  • Wir überlegen, mehr für öffentliche Auftraggeber zu arbeiten, oder genau davon wegzukommen.
  • Ein neues Gewerk, Wartung und Service oder eine zweite Region stehen zur Wahl, die Bauleitung reicht nicht für alles.
  • Ein Wettbewerber steht zum Verkauf, und wir wissen nicht, ob ein Zukauf zu unserer Ausrichtung passt.
  • Die Gesellschafter sind sich über die Richtung nicht einig.

Ist unklar, wo heute Ergebnis und Liquidität verloren gehen, beginnen wir mit dem Paket Unternehmensdiagnose. Liegen belastbare Projektzahlen vor, startet das Paket Strategie und Geschäftsfelder direkt.

Was Sie am Ende in der Hand haben

  • Deckungsbeitrag je Segment nach Gewerk, Auftraggebergruppe, Region und Auftragsgröße, aus Ihren abgeschlossenen Projekten.
  • Auftraggeberprofil mit Anteil der größten Auftraggeber, Zahlungsdauer, Nachtragsquote und Sicherheiten je Gruppe.
  • Kapazitätsbild für Bauleitung, Kalkulation, gewerbliches Personal und Nachunternehmer gegen das geplante Volumen.
  • Optionenbewertung mit zwei bis drei Strategieoptionen und ihrer Wirkung auf Umsatz, Deckungsbeitrag, Personal und Liquidität.
  • Strategiepapier mit Zielbild für drei Jahre, Geschäftsfeldern, Angebotsgrenzen und Kriterien für die Auftragsannahme.
  • Planrechnung als Tabelle mit den Kennzahlen, an denen Sie das Zielbild messen.
  • Maßnahmenplan für zwölf Monate mit Verantwortlichen und Terminen.

Consulting-Pakete für Strategie und Geschäftsfelder

Unsere Consulting-Leistungen bieten wir in Paketen an. Jedes Paket hat einen festen Leistungsumfang, benannte Ergebnisse und ein festes Kontingent an Beratertagen zu einem vereinbarten Tagessatz. Anfahrt, Übernachtung und Spesen sind im Tagessatz enthalten, es kommen keine Reisekosten hinzu. Kontingent, Tagessatz und Paketpreis stehen im schriftlichen Angebot, das Sie nach dem Erstgespräch erhalten. Ein Auftrag entsteht erst, wenn Sie das Angebot annehmen. Zusätzliche Tage vereinbaren wir nur nach Ihrer schriftlichen Freigabe.

Das Erstgespräch ist unverbindlich; Kosten entstehen erst mit Annahme des Angebots. Dauer und Termine werden im Angebot festgelegt.

PaketAusgangslageLeistungsumfangErgebnisPreis
Unternehmensdiagnose (Einstieg)Das Ergebnis schwankt, die Ursachen sind unklar, mehrere Themen im Unternehmen drängen gleichzeitigBWA und Jahresabschlüsse, Stichprobe abgeschlossener Projekte, Gespräche mit Schlüsselpersonen, Durchgang vom Angebot bis zur Schlussrechnung, LiquiditätsbildDiagnosebericht mit Befunden und Ursachen, priorisierte Maßnahmenliste, Kennzahlenblatt, Empfehlung zum nächsten SchrittTageskontingent zum Tagessatz, Reisekosten inklusive, im schriftlichen Angebot
Strategie und GeschäftsfelderVolle Auftragsbücher mit den falschen Projekten, Abhängigkeit von wenigen Auftraggebern, veränderter Markt, uneinige GesellschafterDeckungsbeitrag je Segment, regionales Markt- und Wettbewerbsbild, Abgleich mit Kapazität, zwei bis drei Optionen mit ihrer Wirkung, zwei KlausurtermineStrategiepapier mit Zielbild für drei Jahre, Geschäftsfeldern und Angebotsgrenzen, Optionenbewertung, Planrechnung, Maßnahmenplan für zwölf MonateTageskontingent zum Tagessatz, Reisekosten inklusive, im schriftlichen Angebot
Umsetzungsbegleitung (Anschluss)Die Strategie ist beschlossen, die Umsetzung konkurriert mit dem TagesgeschäftFeste Termine je Quartal mit Maßnahmencontrolling und Nachsteuerung des PlansStatusbericht je Termin, fortgeschriebener MaßnahmenplanKontingent an Beratertagen, über einen vereinbarten Zeitraum abgerufen, Reisekosten inklusive, im schriftlichen Angebot

Die Unternehmensdiagnose ist ein abgeschlossenes Paket mit vollständigem Ergebnis. Ein Folgepaket ist keine Pflicht, und Diagnose und Folgepakete führen dieselben Personen durch. Alle Pakete im Überblick zeigt die Seite Consulting-Pakete. Welches Paket zu Ihrer Lage passt, ermitteln Sie im Consulting-Check in acht Fragen.

Ablauf des Strategiepakets

  1. Erstgespräch und Angebot. Sie schildern Anlass und die Frage, die entschieden werden soll. Wir klären den richtigen Einstieg und senden ein schriftliches Angebot.
  2. Daten. Sie liefern die Projektliste der letzten zwei bis drei Jahre mit Auftragswert und Auftraggeber, soweit vorhanden mit Deckungsbeitrag, dazu Kundenliste, Personalübersicht und vorhandene Planung. Wir liefern vorher eine Datenliste mit Format.
  3. Analyse. Wir werten Segmente, Auftraggeber, Regionen und Kapazität aus. Sie benennen Ansprechpartner aus Kalkulation, Bauleitung und Büro.
  4. Erste Klausur. Wir legen Befunde und zwei bis drei Optionen vor. Sie und Ihre Gesellschafter entscheiden, welche ausgearbeitet wird.
  5. Zweite Klausur. Wir legen Zielbild, Kennzahlen, Angebotsgrenzen und Maßnahmenplan vor. Sie beschließen und benennen die Verantwortlichen.
  6. Übergabe. Sie erhalten Strategiepapier, Planrechnung und Maßnahmenplan als Dateien. Auf Wunsch folgt die Umsetzungsbegleitung.

Geschäftsfelder nach Deckungsbeitrag bewerten

Der Deckungsbeitrag eines Projekts ist der Erlös abzüglich der Einzelkosten, also Lohn, Material, Geräte und Nachunternehmer. Was übrig bleibt, trägt die Gemeinkosten und den Gewinn. Für die Strategie fassen wir die Projekte zu Segmenten zusammen. So wird sichtbar, welche Bauaufgaben, Auftraggeber und Regionen das Unternehmen tragen und welche es nur beschäftigen.

Knapp sind im Bau- und Handwerksunternehmen meist Bauleiterstunden, Kalkulationskapazität und gute Monteure. Deshalb setzen wir den Deckungsbeitrag eines Segments ins Verhältnis zu den Stunden, die es in Bauleitung und Kalkulation bindet. Ein kleines Segment kann so wertvoller sein als ein großes, das die Bauleitung auslastet.

SegmentBeispieleWas wir je Segment auswerten
Gewerk oder BauaufgabeRohbau, Sanierung im Bestand, Heizung und Sanitär, Elektro, Wartung und ServiceDeckungsbeitrag je Projekt, Abweichung zwischen Kalkulation und Nachkalkulation
AuftraggebergruppeÖffentliche Auftraggeber, Generalunternehmer, gewerbliche Bauherren, Wohnungsunternehmen, private BauherrenDeckungsbeitrag, Zahlungsdauer, Nachtragsquote, Einbehalte und Sicherheiten
RegionKerngebiet, Randgebiet, einzelne Großprojekte außerhalbFahrzeiten, Bauleiterstunden je Projekt, Anteil an den Gemeinkosten
AuftragsgrößeKleinaufträge, mittlere Projekte, GroßprojekteAngebotsaufwand je Auftrag, Deckungsbeitrag je Bauleiterstunde, Trefferquote der Angebote
VertragsformEinheitspreis, Pauschalpreis, Stundenlohn, WartungsvertragRisiko aus Mengen und Leistungsänderungen, Planbarkeit der Auslastung

Fehlt eine Nachkalkulation, rekonstruieren wir den Deckungsbeitrag aus Schlussrechnung, Lohnstunden und Rechnungen, soweit möglich. Wie die Rechnung je Projekt aufgebaut ist, zeigt der Ratgeber Deckungsbeitrag im Bauprojekt berechnen.

Kunden- und Auftraggeberstruktur: öffentlich, gewerblich, privat

Auftraggebergruppen unterscheiden sich in Vergabeweg, Zahlungsverhalten, Sicherheiten und Betreuungsaufwand. Einige Unterschiede legt das Gesetz fest, sie wirken auf Liquidität und Risiko. Die Tabelle verbindet unsere Prüffragen mit dem rechtlichen Rahmen und ersetzt keine rechtliche Prüfung Ihrer Verträge.

AuftraggebergruppePrüffragen für die StrategieRechtlicher Rahmen (Auszug)
Öffentliche AuftraggeberPassen Losgrößen und Eignungsanforderungen zu Ihrem Betrieb? Wie lange dauern Prüfung und Zahlung in Ihrer Projektliste?Eignungsnachweis über die Präqualifikation möglich (§ 6b VOB/A). Keine Sicherheit nach § 650f BGB von juristischen Personen des öffentlichen Rechts, über deren Vermögen kein Insolvenzverfahren zulässig ist (§ 650f Abs. 6 Nr. 1 BGB).
Generalunternehmer, Bauträger, gewerbliche BauherrenWelchen Anteil am Umsatz haben die drei größten Auftraggeber? Welche Einbehalte verlangen sie? Gibt es Wiederholungsaufträge?Der Unternehmer kann Sicherheit für die noch nicht gezahlte Vergütung verlangen (§ 650f Abs. 1 BGB).
Private BauherrenDeckt der Deckungsbeitrag den höheren Betreuungsaufwand? Wie wirken Zahlungsplan und Sicherheiten auf die Liquidität?Beim Verbraucherbauvertrag, also Neubau oder erheblichem Umbau für einen Verbraucher (§ 650i Abs. 1 BGB): Abschläge zusammen höchstens 90 Prozent der Gesamtvergütung (§ 650m Abs. 1 BGB), Sicherheit von 5 Prozent an den Verbraucher bei der ersten Abschlagszahlung (§ 650m Abs. 2 BGB), keine Sicherheit nach § 650f BGB (Abs. 6 Nr. 2).

Hängt mehr als ein Drittel des Umsatzes an einem oder zwei Auftraggebern, gehört diese Abhängigkeit in jede Strategieoption. Das ist eine Prüfgröße aus unserer Arbeitsweise, keine allgemeine Regel.

Rolle in der Wertschöpfung: Nachunternehmer oder Generalunternehmer

Wer vom Nachunternehmer zum Generalunternehmer wird, übernimmt die Koordination anderer Gewerke, das Schnittstellenrisiko und die Vorfinanzierung der Nachunternehmer. Die Kalkulation muss diese Leistung ausdrücklich enthalten.

Haftung als Auftraggeber: Beauftragt ein Unternehmer des Baugewerbes einen anderen Unternehmer mit Bauleistungen, haftet er für dessen Pflicht zur Zahlung der Sozialversicherungsbeiträge. Er haftet wie ein selbstschuldnerischer Bürge (§ 28e Abs. 3a SGB IV). Das gilt ab einem geschätzten Gesamtwert aller für ein Bauwerk in Auftrag gegebenen Bauleistungen von 275.000 Euro (§ 28e Abs. 3d SGB IV). Für die Zahlung des Mindestentgelts durch Nachunternehmer haftet der Auftraggeber nach § 14 AEntG wie ein Bürge. Einzelheiten und Ausnahmen klärt Ihre Rechtsanwältin oder Ihr Rechtsanwalt.

Auswahl und Steuerung der Nachunternehmer werden damit zu einer eigenen Aufgabe. Wie die Steuerung im Projekt aussieht, beschreibt der Ratgeber Subunternehmersteuerung im Bauprojekt. Ob die Organisation den Schritt trägt, prüfen wir zusammen mit der Organisationsentwicklung.

Region, Kapazität und neue Gewerke

Region: Jede Stunde Fahrzeit bindet Bauleitung und Monteure. Eine neue Region lohnt sich, wenn dort Auftraggeber mit Wiederholungsaufträgen sitzen. Fahrzeiten und Bauleiterstunden rechnen wir in den Deckungsbeitrag der Region ein.

Kapazität: Wir stellen das geplante Volumen der Kapazität von Bauleitung, Kalkulation, Personal und Nachunternehmern gegenüber. Eine überlastete Bauleitung zeigt sich zuerst in Nachträgen, die nicht gestellt werden.

Neues Gewerk oder Service: Wartung, Kundendienst oder ein zusätzliches Gewerk können die Auslastung glätten. Ein Betrieb eines zulassungspflichtigen Handwerks wird nur in die Handwerksrolle eingetragen, wenn der Betriebsleiter die Eintragungsvoraussetzungen erfüllt (§ 7 Abs. 1 HwO). Das gilt für dieses oder ein verwandtes Handwerk. Die Einzelheiten klären Sie mit Ihrer Handwerkskammer.

Wachstum organisch oder durch Zukauf

Ein Zukauf beschleunigt Wachstum, wenn der Engpass bei Personal, Kundenzugang oder Region liegt. Im Strategiepaket legen wir fest, welche Rolle Zukäufe spielen sollen und welches Profil ein Zielbetrieb haben müsste.

KriteriumOrganisches WachstumWachstum durch Zukauf
PersonalBauleiter und Monteure werden einzeln gewonnen und eingearbeitetEin eingespieltes Team kommt mit, Schlüsselpersonen können aber gehen
Auftraggeber und RegionNeue Auftraggeber entstehen über Angebote und Referenzen im eigenen NamenBestehende Kundenbeziehungen und eine neue Region kommen hinzu
Kapital und LiquiditätVorleistung für Personal, Gerät und ArbeitsvorbereitungKaufpreis, Finanzierung und Integrationskosten
RisikenÜberlastung der vorhandenen Bauleitung, QualitätsschwankungenGewährleistungsbestand, laufende Verlustprojekte, unterschiedliche Kalkulation und Software

Die operative Prüfung eines konkreten Betriebs beschreibt die Seite Unternehmenskauf in Bau, Handwerk und TGA, die Zusammenführung nach dem Kauf die Seite Post-Merger-Integration. Wie Gruppen aus mehreren Betrieben entstehen, erklärt der Ratgeber Buy-and-Build im Handwerk und in der TGA.

Angebotsgrenzen und Kriterien für die Auftragsannahme

Eine Strategie wird erst im Angebotswesen wirksam. Deshalb endet unser Strategiepapier mit Kriterien, nach denen Kalkulation und Geschäftsführung Anfragen annehmen oder ablehnen. Typische Kriterien sind:

  • Mindestdeckungsbeitrag je Auftrag oder je Bauleiterstunde, unter dem kein Angebot abgegeben wird.
  • Auftragsgröße mit Unter- und Obergrenze.
  • Region mit Kerngebiet und Bedingungen für Aufträge außerhalb.
  • Auftraggeber mit Grenzen für den Umsatzanteil einzelner Auftraggeber.
  • Vertragsform mit Regeln für Pauschalverträge.

Ein Segment mit negativem Deckungsbeitrag verschlechtert das Ergebnis mit jedem weiteren Auftrag. Warum hoher Umsatz und schwaches Ergebnis oft zusammenfallen, beschreibt der Ratgeber Wenig Gewinn trotz Umsatz.

Zielbild mit Kennzahlen und Maßnahmenplan

Das Zielbild beschreibt Geschäftsfelder, Auftraggebergruppen, Region und Rolle in der Wertschöpfung in drei Jahren. Dazu gehören fünf bis acht Kennzahlen mit Ist, Ziel, Verantwortlichem und Messrhythmus, zum Beispiel:

  • Umsatzanteil und Deckungsbeitrag je Geschäftsfeld
  • Anteil der drei größten Auftraggeber am Umsatz
  • Auftragsbestand in Monaten der vorhandenen Kapazität
  • Deckungsbeitrag je Bauleiterstunde
  • Trefferquote der Angebote je Auftraggebergruppe
  • Durchschnittliche Dauer bis zum Zahlungseingang

Der Maßnahmenplan übersetzt das Zielbild in die nächsten zwölf Monate: Maßnahme, Verantwortlicher, Termin, Messgröße. Welche Kennzahlen die Geschäftsführung jeden Monat sehen sollte, zeigt der Ratgeber Kennzahlen für Bauunternehmen. Für die laufende Steuerung im Projekt gibt es das Projektcontrolling für Bauunternehmen und Handwerk.

Verbindlichkeit der genannten Regeln

  • Gesetz und Vergabeordnung: BGB (§§ 650f, 650i, 650m), SGB IV (§ 28e), AEntG (§ 14), HwO (§ 7), VOB/A (§ 6b).
  • Gute Praxis: Deckungsbeitragsrechnung je Projekt und Segment.
  • Unsere Arbeitsweise: Deckungsbeitrag je Bauleiterstunde, Prüfgröße zur Auftraggeberabhängigkeit, Aufbau von Zielbild und Angebotsgrenzen.

Was wir nicht übernehmen

Rechts- und Steuerberatung, Abschlussprüfungen und Bewertungen nach IDW S 1 leisten wir nicht. Wo diese Fragen auftreten, arbeiten wir mit Ihrer Rechtsanwaltskanzlei, Ihrer Steuerberatung oder Ihrer Wirtschaftsprüfung zusammen.

  • Rechtsform, Gesellschafterverträge, Holding und steuerliche Gestaltung: Steuerberatung, Rechtsanwältin oder Rechtsanwalt, Notar.
  • Rechtliche Bewertung von Bauverträgen, Sicherheiten und Vergaben: Rechtsanwältin oder Rechtsanwalt.
  • Unternehmensbewertung nach IDW S 1: Wirtschaftsprüfung.
  • Finanzierung und Kreditentscheidungen: Ihre Bank. Wir vermitteln keine Finanzierungen.
  • Eintragung in die Handwerksrolle: Handwerkskammer.
  • Umsetzung von Marketing und Vertrieb: Wir legen Zielgruppen und Angebotsgrenzen fest, keine Werbemaßnahmen.
  • Vermittlung von Unternehmen: Wir sprechen keine Käufer oder Verkäufer an.

In einem Projekt oder einer Transaktion arbeiten wir nur für eine Seite. Wir beraten nie Käufer und Verkäufer desselben Unternehmens und nie Gemeinde und Vorhabenträger im selben Verfahren.

Wer Sie betreut

Moritz Schneider Geschäftsführer, Bauingenieur (M.Eng., Hochschule Darmstadt), Baurecht und Baumanagement (M.A., Leuphana Universität Lüneburg), Promotion an der HHL Leipzig läuft

Christoph Theißing Geschäftsführer, Bauingenieur (B.Eng.), Immobilienwirtschaft (M.Sc., EBS Universität), MBA Finance und Strategy (Korea University)

Qualifikation Im Consulting verbinden wir Bauingenieurwesen, Baurecht, Immobilienwirtschaft und Betriebswirtschaft. Wir kennen Kalkulation, Bauleitung und Abrechnung aus dem Projektgeschäft und werten BWA, Projektlisten und Planrechnungen selbst aus.

Erfahrung aus der Begleitung von Hallenbau, Hochbau, Sanierung und Neubau, Geschosswohnungsbau und Wohnen, Logistik, Rechenzentren und Data Center, Glasfaserausbau (FTTH)

Arbeitsweise In einem Projekt oder einer Transaktion arbeiten wir nur für eine Seite. Die Geschäftsführung verantwortet jedes Mandat selbst und arbeitet gemeinsam mit unserem Team darin. Leistungsumfang, Tageskontingent und Paketpreis stehen vor Beginn in einem schriftlichen Angebot.

Qualifikationen und Arbeitsweise im Detail

Fragen und Antworten zur Strategieberatung

Die Kosten ergeben sich aus dem Paket. Das Paket Strategie und Geschäftsfelder hat einen festen Leistungsumfang und ein festes Kontingent an Beratertagen zu einem vereinbarten Tagessatz. Anfahrt, Übernachtung und Spesen sind enthalten. Kontingent, Tagessatz und Paketpreis stehen im schriftlichen Angebot nach dem Erstgespräch. Das Erstgespräch ist unverbindlich.
Die Unternehmensdiagnose klärt, wo heute Ergebnis, Liquidität oder Führungszeit verloren gehen. Die Strategieberatung entscheidet, mit welchen Geschäftsfeldern, Auftraggebern und Regionen das Unternehmen in drei Jahren arbeiten will. Ist die Zahlenbasis unklar, beginnen wir mit der Diagnose. Liegen belastbare Projektzahlen vor, kann das Strategiepaket direkt starten.
Über die abgeschlossenen Projekte der letzten zwei bis drei Jahre. Wir ordnen sie nach Gewerk, Auftraggebergruppe, Region und Auftragsgröße und vergleichen den Deckungsbeitrag je Segment, bezogen auf die Stunden von Bauleitung und Kalkulation. Daraus entstehen zwei bis drei Optionen, die Sie mit Ihren Gesellschaftern entscheiden.
Mit einer Organisation, die Nachunternehmer auswählt, beauftragt, steuert und abrechnet, und mit einer Kalkulation, die diese Koordination bezahlt. Als Unternehmer des Baugewerbes haften Sie ab 275.000 Euro geschätztem Gesamtwert der Bauleistungen je Bauwerk für Sozialversicherungsbeiträge Ihrer Nachunternehmer (§ 28e Abs. 3a und 3d SGB IV). Für Mindestentgelte haften Sie nach § 14 AEntG. Wir prüfen, ob Kapazität, Liquidität und Kalkulation diesen Schritt tragen.
Das zeigt der Vergleich mit Ihren eigenen Projekten. Öffentliche Auftraggeber vergeben in geregelten Verfahren und verlangen Eignungsnachweise, die über eine Präqualifikation erbracht werden können. Von juristischen Personen des öffentlichen Rechts, über deren Vermögen kein Insolvenzverfahren zulässig ist, können Sie keine Sicherheit nach § 650f BGB verlangen. Wir stellen Deckungsbeitrag, Zahlungsdauer, Nachtragsquote und Angebotsaufwand je Auftraggebergruppe nebeneinander.
Wenn der Engpass bei Personal, Kundenzugang oder Region liegt und ein Zielbetrieb genau dort ansetzt. Ein Zukauf bringt Personal und Auftraggeber schneller, aber auch Integrationsaufwand, Gewährleistungsrisiken und Kapitalbedarf. Im Strategiepaket legen wir fest, welches Profil ein Zielbetrieb haben müsste. Die Prüfung eines konkreten Betriebs ist ein eigenes Paket.
In der Regel sechs bis zehn Wochen ab vollständiger Datenlieferung, mit zwei Klausurterminen. Die Termine legen wir im Angebot fest. Die Dauer hängt vor allem davon ab, wie rasch die Unterlagen vorliegen und wann die Gesellschafter gemeinsam Zeit haben. Geht eine Unternehmensdiagnose voraus, beginnt das Strategiepaket nach deren Ergebnistermin.
Bund und Länder fördern Unternehmensberatung in eigenen Programmen. Ob für Ihr Vorhaben eine Förderung möglich ist, hängt vom Programm, von Ihrem Unternehmen und von der Registrierung der Beraterin oder des Beraters ab. Das klären wir offen vor dem Angebot. Einen Überblick über die Programme gibt unser Ratgeber Förderung von Unternehmensberatung.

Rechtsgrundlagen und Quellen

  • § 650f BGB, Bauhandwerkersicherung Quelle
  • § 650i BGB, Verbraucherbauvertrag Quelle
  • § 650m BGB, Abschlagszahlungen und Absicherung des Vergütungsanspruchs Quelle
  • § 28e SGB IV, Zahlungspflicht und Haftung im Baugewerbe Quelle
  • § 14 AEntG, Haftung des Auftraggebers Quelle
  • § 7 HwO, Eintragung in die Handwerksrolle Quelle
  • § 6b VOB/A, Präqualifikation; Verein für die Präqualifikation von Bauunternehmen, Hinweisblatt für kommunale Auftraggeber Quelle

Abgerufen und geprüft am 4. November 2026. Die Angaben ersetzen keine Rechts- oder Steuerberatung im Einzelfall.

Strategie und Geschäftsfelder: Erstgespräch anfragen

Schildern Sie kurz, welche Richtungsfrage ansteht und wer sie entscheidet. Wir sagen Ihnen im Erstgespräch, ob Diagnose oder Strategiepaket der richtige Einstieg ist. Nach dem Erstgespräch erhalten Sie ein schriftliches Angebot mit Leistungsumfang, Tageskontingent und Paketpreis. Ein Auftrag entsteht erst, wenn Sie es annehmen.

  • Persönlich mit der Geschäftsführung
  • Vertrauliche Behandlung, auf Wunsch mit Vertraulichkeitsvereinbarung
  • Festes Tageskontingent je Paket, Anfahrt, Übernachtung und Spesen inklusive

Lieber direkt sprechen: +49 178 604 1571 oder info@schneidertheissing.de

Noch unsicher, welches Paket passt? Consulting-Check in acht Fragen oder alle Pakete ansehen.

Weitere Angaben (optional)

Bitte senden Sie Unterlagen erst nach dem Erstgespräch. Rechts- und Steuerberatung erfolgen nicht über dieses Formular.

Stand: . Die Geschäftsführung verantwortet jedes Mandat selbst.

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