Strategieberatung und Consulting für Bau-, Handwerks- und TGA-Unternehmen
Als Unternehmensberatung für Inhaber, Geschäftsführer und Gesellschafter von Bau-, Handwerks- und TGA-Unternehmen prüfen wir, mit welchen Geschäftsfeldern, Auftraggebern und Regionen das Unternehmen tatsächlich verdient. Am Ende stehen ein Zielbild mit Kennzahlen, klare Angebotsgrenzen und ein Maßnahmenplan für die nächsten zwölf Monate.
Fester Leistungsumfang und Tageskontingent je Paket, Reisekosten im Tagessatz enthalten. Die Geschäftsführer arbeiten selbst im Mandat. Rhein-Main, Bergstraße, Rhein-Neckar.
Kurz beantwortet
Strategieberatung für ein Bau-, Handwerks- oder TGA-Unternehmen bewertet Geschäftsfelder, Auftraggeber, Regionen und Kapazität nach ihrem Deckungsbeitrag. Daraus folgt, was das Unternehmen ausbaut und was es weglässt. Unser Consulting richtet sich an Inhaber, Geschäftsführer und Gesellschafter, außerdem an Projektentwickler und Bestandshalter. Am Ende liegen ein Strategiepapier mit Zielbild, eine Optionenbewertung, eine Planrechnung und ein Maßnahmenplan für zwölf Monate vor. Das Paket hat einen festen Leistungsumfang und ein Tageskontingent zu einem vereinbarten Tagessatz, Reisekosten inklusive. Rechtsform, Gesellschaftsverträge und steuerliche Gestaltung bleiben bei Steuerberatung, Rechtsanwalt und Notar.
Wann Strategieberatung ansteht
Strategiefragen zeigen sich im Bau- und Handwerksunternehmen meist in Sätzen wie diesen:
- Die Auftragsbücher sind voll, aber das Ergebnis passt nicht dazu.
- Ein großer Teil des Umsatzes kommt von zwei oder drei Generalunternehmern.
- Wir überlegen, mehr für öffentliche Auftraggeber zu arbeiten, oder genau davon wegzukommen.
- Ein neues Gewerk, Wartung und Service oder eine zweite Region stehen zur Wahl, die Bauleitung reicht nicht für alles.
- Ein Wettbewerber steht zum Verkauf, und wir wissen nicht, ob ein Zukauf zu unserer Ausrichtung passt.
- Die Gesellschafter sind sich über die Richtung nicht einig.
Ist unklar, wo heute Ergebnis und Liquidität verloren gehen, beginnen wir mit dem Paket Unternehmensdiagnose. Liegen belastbare Projektzahlen vor, startet das Paket Strategie und Geschäftsfelder direkt.
Was Sie am Ende in der Hand haben
- Deckungsbeitrag je Segment nach Gewerk, Auftraggebergruppe, Region und Auftragsgröße, aus Ihren abgeschlossenen Projekten.
- Auftraggeberprofil mit Anteil der größten Auftraggeber, Zahlungsdauer, Nachtragsquote und Sicherheiten je Gruppe.
- Kapazitätsbild für Bauleitung, Kalkulation, gewerbliches Personal und Nachunternehmer gegen das geplante Volumen.
- Optionenbewertung mit zwei bis drei Strategieoptionen und ihrer Wirkung auf Umsatz, Deckungsbeitrag, Personal und Liquidität.
- Strategiepapier mit Zielbild für drei Jahre, Geschäftsfeldern, Angebotsgrenzen und Kriterien für die Auftragsannahme.
- Planrechnung als Tabelle mit den Kennzahlen, an denen Sie das Zielbild messen.
- Maßnahmenplan für zwölf Monate mit Verantwortlichen und Terminen.
Consulting-Pakete für Strategie und Geschäftsfelder
Unsere Consulting-Leistungen bieten wir in Paketen an. Jedes Paket hat einen festen Leistungsumfang, benannte Ergebnisse und ein festes Kontingent an Beratertagen zu einem vereinbarten Tagessatz. Anfahrt, Übernachtung und Spesen sind im Tagessatz enthalten, es kommen keine Reisekosten hinzu. Kontingent, Tagessatz und Paketpreis stehen im schriftlichen Angebot, das Sie nach dem Erstgespräch erhalten. Ein Auftrag entsteht erst, wenn Sie das Angebot annehmen. Zusätzliche Tage vereinbaren wir nur nach Ihrer schriftlichen Freigabe.
Das Erstgespräch ist unverbindlich; Kosten entstehen erst mit Annahme des Angebots. Dauer und Termine werden im Angebot festgelegt.
| Paket | Ausgangslage | Leistungsumfang | Ergebnis | Preis |
|---|---|---|---|---|
| Unternehmensdiagnose (Einstieg) | Das Ergebnis schwankt, die Ursachen sind unklar, mehrere Themen im Unternehmen drängen gleichzeitig | BWA und Jahresabschlüsse, Stichprobe abgeschlossener Projekte, Gespräche mit Schlüsselpersonen, Durchgang vom Angebot bis zur Schlussrechnung, Liquiditätsbild | Diagnosebericht mit Befunden und Ursachen, priorisierte Maßnahmenliste, Kennzahlenblatt, Empfehlung zum nächsten Schritt | Tageskontingent zum Tagessatz, Reisekosten inklusive, im schriftlichen Angebot |
| Strategie und Geschäftsfelder | Volle Auftragsbücher mit den falschen Projekten, Abhängigkeit von wenigen Auftraggebern, veränderter Markt, uneinige Gesellschafter | Deckungsbeitrag je Segment, regionales Markt- und Wettbewerbsbild, Abgleich mit Kapazität, zwei bis drei Optionen mit ihrer Wirkung, zwei Klausurtermine | Strategiepapier mit Zielbild für drei Jahre, Geschäftsfeldern und Angebotsgrenzen, Optionenbewertung, Planrechnung, Maßnahmenplan für zwölf Monate | Tageskontingent zum Tagessatz, Reisekosten inklusive, im schriftlichen Angebot |
| Umsetzungsbegleitung (Anschluss) | Die Strategie ist beschlossen, die Umsetzung konkurriert mit dem Tagesgeschäft | Feste Termine je Quartal mit Maßnahmencontrolling und Nachsteuerung des Plans | Statusbericht je Termin, fortgeschriebener Maßnahmenplan | Kontingent an Beratertagen, über einen vereinbarten Zeitraum abgerufen, Reisekosten inklusive, im schriftlichen Angebot |
Die Unternehmensdiagnose ist ein abgeschlossenes Paket mit vollständigem Ergebnis. Ein Folgepaket ist keine Pflicht, und Diagnose und Folgepakete führen dieselben Personen durch. Alle Pakete im Überblick zeigt die Seite Consulting-Pakete. Welches Paket zu Ihrer Lage passt, ermitteln Sie im Consulting-Check in acht Fragen.
Ablauf des Strategiepakets
- Erstgespräch und Angebot. Sie schildern Anlass und die Frage, die entschieden werden soll. Wir klären den richtigen Einstieg und senden ein schriftliches Angebot.
- Daten. Sie liefern die Projektliste der letzten zwei bis drei Jahre mit Auftragswert und Auftraggeber, soweit vorhanden mit Deckungsbeitrag, dazu Kundenliste, Personalübersicht und vorhandene Planung. Wir liefern vorher eine Datenliste mit Format.
- Analyse. Wir werten Segmente, Auftraggeber, Regionen und Kapazität aus. Sie benennen Ansprechpartner aus Kalkulation, Bauleitung und Büro.
- Erste Klausur. Wir legen Befunde und zwei bis drei Optionen vor. Sie und Ihre Gesellschafter entscheiden, welche ausgearbeitet wird.
- Zweite Klausur. Wir legen Zielbild, Kennzahlen, Angebotsgrenzen und Maßnahmenplan vor. Sie beschließen und benennen die Verantwortlichen.
- Übergabe. Sie erhalten Strategiepapier, Planrechnung und Maßnahmenplan als Dateien. Auf Wunsch folgt die Umsetzungsbegleitung.
Geschäftsfelder nach Deckungsbeitrag bewerten
Der Deckungsbeitrag eines Projekts ist der Erlös abzüglich der Einzelkosten, also Lohn, Material, Geräte und Nachunternehmer. Was übrig bleibt, trägt die Gemeinkosten und den Gewinn. Für die Strategie fassen wir die Projekte zu Segmenten zusammen. So wird sichtbar, welche Bauaufgaben, Auftraggeber und Regionen das Unternehmen tragen und welche es nur beschäftigen.
Knapp sind im Bau- und Handwerksunternehmen meist Bauleiterstunden, Kalkulationskapazität und gute Monteure. Deshalb setzen wir den Deckungsbeitrag eines Segments ins Verhältnis zu den Stunden, die es in Bauleitung und Kalkulation bindet. Ein kleines Segment kann so wertvoller sein als ein großes, das die Bauleitung auslastet.
| Segment | Beispiele | Was wir je Segment auswerten |
|---|---|---|
| Gewerk oder Bauaufgabe | Rohbau, Sanierung im Bestand, Heizung und Sanitär, Elektro, Wartung und Service | Deckungsbeitrag je Projekt, Abweichung zwischen Kalkulation und Nachkalkulation |
| Auftraggebergruppe | Öffentliche Auftraggeber, Generalunternehmer, gewerbliche Bauherren, Wohnungsunternehmen, private Bauherren | Deckungsbeitrag, Zahlungsdauer, Nachtragsquote, Einbehalte und Sicherheiten |
| Region | Kerngebiet, Randgebiet, einzelne Großprojekte außerhalb | Fahrzeiten, Bauleiterstunden je Projekt, Anteil an den Gemeinkosten |
| Auftragsgröße | Kleinaufträge, mittlere Projekte, Großprojekte | Angebotsaufwand je Auftrag, Deckungsbeitrag je Bauleiterstunde, Trefferquote der Angebote |
| Vertragsform | Einheitspreis, Pauschalpreis, Stundenlohn, Wartungsvertrag | Risiko aus Mengen und Leistungsänderungen, Planbarkeit der Auslastung |
Fehlt eine Nachkalkulation, rekonstruieren wir den Deckungsbeitrag aus Schlussrechnung, Lohnstunden und Rechnungen, soweit möglich. Wie die Rechnung je Projekt aufgebaut ist, zeigt der Ratgeber Deckungsbeitrag im Bauprojekt berechnen.
Kunden- und Auftraggeberstruktur: öffentlich, gewerblich, privat
Auftraggebergruppen unterscheiden sich in Vergabeweg, Zahlungsverhalten, Sicherheiten und Betreuungsaufwand. Einige Unterschiede legt das Gesetz fest, sie wirken auf Liquidität und Risiko. Die Tabelle verbindet unsere Prüffragen mit dem rechtlichen Rahmen und ersetzt keine rechtliche Prüfung Ihrer Verträge.
| Auftraggebergruppe | Prüffragen für die Strategie | Rechtlicher Rahmen (Auszug) |
|---|---|---|
| Öffentliche Auftraggeber | Passen Losgrößen und Eignungsanforderungen zu Ihrem Betrieb? Wie lange dauern Prüfung und Zahlung in Ihrer Projektliste? | Eignungsnachweis über die Präqualifikation möglich (§ 6b VOB/A). Keine Sicherheit nach § 650f BGB von juristischen Personen des öffentlichen Rechts, über deren Vermögen kein Insolvenzverfahren zulässig ist (§ 650f Abs. 6 Nr. 1 BGB). |
| Generalunternehmer, Bauträger, gewerbliche Bauherren | Welchen Anteil am Umsatz haben die drei größten Auftraggeber? Welche Einbehalte verlangen sie? Gibt es Wiederholungsaufträge? | Der Unternehmer kann Sicherheit für die noch nicht gezahlte Vergütung verlangen (§ 650f Abs. 1 BGB). |
| Private Bauherren | Deckt der Deckungsbeitrag den höheren Betreuungsaufwand? Wie wirken Zahlungsplan und Sicherheiten auf die Liquidität? | Beim Verbraucherbauvertrag, also Neubau oder erheblichem Umbau für einen Verbraucher (§ 650i Abs. 1 BGB): Abschläge zusammen höchstens 90 Prozent der Gesamtvergütung (§ 650m Abs. 1 BGB), Sicherheit von 5 Prozent an den Verbraucher bei der ersten Abschlagszahlung (§ 650m Abs. 2 BGB), keine Sicherheit nach § 650f BGB (Abs. 6 Nr. 2). |
Hängt mehr als ein Drittel des Umsatzes an einem oder zwei Auftraggebern, gehört diese Abhängigkeit in jede Strategieoption. Das ist eine Prüfgröße aus unserer Arbeitsweise, keine allgemeine Regel.
Rolle in der Wertschöpfung: Nachunternehmer oder Generalunternehmer
Wer vom Nachunternehmer zum Generalunternehmer wird, übernimmt die Koordination anderer Gewerke, das Schnittstellenrisiko und die Vorfinanzierung der Nachunternehmer. Die Kalkulation muss diese Leistung ausdrücklich enthalten.
Haftung als Auftraggeber: Beauftragt ein Unternehmer des Baugewerbes einen anderen Unternehmer mit Bauleistungen, haftet er für dessen Pflicht zur Zahlung der Sozialversicherungsbeiträge. Er haftet wie ein selbstschuldnerischer Bürge (§ 28e Abs. 3a SGB IV). Das gilt ab einem geschätzten Gesamtwert aller für ein Bauwerk in Auftrag gegebenen Bauleistungen von 275.000 Euro (§ 28e Abs. 3d SGB IV). Für die Zahlung des Mindestentgelts durch Nachunternehmer haftet der Auftraggeber nach § 14 AEntG wie ein Bürge. Einzelheiten und Ausnahmen klärt Ihre Rechtsanwältin oder Ihr Rechtsanwalt.
Auswahl und Steuerung der Nachunternehmer werden damit zu einer eigenen Aufgabe. Wie die Steuerung im Projekt aussieht, beschreibt der Ratgeber Subunternehmersteuerung im Bauprojekt. Ob die Organisation den Schritt trägt, prüfen wir zusammen mit der Organisationsentwicklung.
Region, Kapazität und neue Gewerke
Region: Jede Stunde Fahrzeit bindet Bauleitung und Monteure. Eine neue Region lohnt sich, wenn dort Auftraggeber mit Wiederholungsaufträgen sitzen. Fahrzeiten und Bauleiterstunden rechnen wir in den Deckungsbeitrag der Region ein.
Kapazität: Wir stellen das geplante Volumen der Kapazität von Bauleitung, Kalkulation, Personal und Nachunternehmern gegenüber. Eine überlastete Bauleitung zeigt sich zuerst in Nachträgen, die nicht gestellt werden.
Neues Gewerk oder Service: Wartung, Kundendienst oder ein zusätzliches Gewerk können die Auslastung glätten. Ein Betrieb eines zulassungspflichtigen Handwerks wird nur in die Handwerksrolle eingetragen, wenn der Betriebsleiter die Eintragungsvoraussetzungen erfüllt (§ 7 Abs. 1 HwO). Das gilt für dieses oder ein verwandtes Handwerk. Die Einzelheiten klären Sie mit Ihrer Handwerkskammer.
Wachstum organisch oder durch Zukauf
Ein Zukauf beschleunigt Wachstum, wenn der Engpass bei Personal, Kundenzugang oder Region liegt. Im Strategiepaket legen wir fest, welche Rolle Zukäufe spielen sollen und welches Profil ein Zielbetrieb haben müsste.
| Kriterium | Organisches Wachstum | Wachstum durch Zukauf |
|---|---|---|
| Personal | Bauleiter und Monteure werden einzeln gewonnen und eingearbeitet | Ein eingespieltes Team kommt mit, Schlüsselpersonen können aber gehen |
| Auftraggeber und Region | Neue Auftraggeber entstehen über Angebote und Referenzen im eigenen Namen | Bestehende Kundenbeziehungen und eine neue Region kommen hinzu |
| Kapital und Liquidität | Vorleistung für Personal, Gerät und Arbeitsvorbereitung | Kaufpreis, Finanzierung und Integrationskosten |
| Risiken | Überlastung der vorhandenen Bauleitung, Qualitätsschwankungen | Gewährleistungsbestand, laufende Verlustprojekte, unterschiedliche Kalkulation und Software |
Die operative Prüfung eines konkreten Betriebs beschreibt die Seite Unternehmenskauf in Bau, Handwerk und TGA, die Zusammenführung nach dem Kauf die Seite Post-Merger-Integration. Wie Gruppen aus mehreren Betrieben entstehen, erklärt der Ratgeber Buy-and-Build im Handwerk und in der TGA.
Angebotsgrenzen und Kriterien für die Auftragsannahme
Eine Strategie wird erst im Angebotswesen wirksam. Deshalb endet unser Strategiepapier mit Kriterien, nach denen Kalkulation und Geschäftsführung Anfragen annehmen oder ablehnen. Typische Kriterien sind:
- Mindestdeckungsbeitrag je Auftrag oder je Bauleiterstunde, unter dem kein Angebot abgegeben wird.
- Auftragsgröße mit Unter- und Obergrenze.
- Region mit Kerngebiet und Bedingungen für Aufträge außerhalb.
- Auftraggeber mit Grenzen für den Umsatzanteil einzelner Auftraggeber.
- Vertragsform mit Regeln für Pauschalverträge.
Ein Segment mit negativem Deckungsbeitrag verschlechtert das Ergebnis mit jedem weiteren Auftrag. Warum hoher Umsatz und schwaches Ergebnis oft zusammenfallen, beschreibt der Ratgeber Wenig Gewinn trotz Umsatz.
Zielbild mit Kennzahlen und Maßnahmenplan
Das Zielbild beschreibt Geschäftsfelder, Auftraggebergruppen, Region und Rolle in der Wertschöpfung in drei Jahren. Dazu gehören fünf bis acht Kennzahlen mit Ist, Ziel, Verantwortlichem und Messrhythmus, zum Beispiel:
- Umsatzanteil und Deckungsbeitrag je Geschäftsfeld
- Anteil der drei größten Auftraggeber am Umsatz
- Auftragsbestand in Monaten der vorhandenen Kapazität
- Deckungsbeitrag je Bauleiterstunde
- Trefferquote der Angebote je Auftraggebergruppe
- Durchschnittliche Dauer bis zum Zahlungseingang
Der Maßnahmenplan übersetzt das Zielbild in die nächsten zwölf Monate: Maßnahme, Verantwortlicher, Termin, Messgröße. Welche Kennzahlen die Geschäftsführung jeden Monat sehen sollte, zeigt der Ratgeber Kennzahlen für Bauunternehmen. Für die laufende Steuerung im Projekt gibt es das Projektcontrolling für Bauunternehmen und Handwerk.
Verbindlichkeit der genannten Regeln
- Gesetz und Vergabeordnung: BGB (§§ 650f, 650i, 650m), SGB IV (§ 28e), AEntG (§ 14), HwO (§ 7), VOB/A (§ 6b).
- Gute Praxis: Deckungsbeitragsrechnung je Projekt und Segment.
- Unsere Arbeitsweise: Deckungsbeitrag je Bauleiterstunde, Prüfgröße zur Auftraggeberabhängigkeit, Aufbau von Zielbild und Angebotsgrenzen.
Was wir nicht übernehmen
Rechts- und Steuerberatung, Abschlussprüfungen und Bewertungen nach IDW S 1 leisten wir nicht. Wo diese Fragen auftreten, arbeiten wir mit Ihrer Rechtsanwaltskanzlei, Ihrer Steuerberatung oder Ihrer Wirtschaftsprüfung zusammen.
- Rechtsform, Gesellschafterverträge, Holding und steuerliche Gestaltung: Steuerberatung, Rechtsanwältin oder Rechtsanwalt, Notar.
- Rechtliche Bewertung von Bauverträgen, Sicherheiten und Vergaben: Rechtsanwältin oder Rechtsanwalt.
- Unternehmensbewertung nach IDW S 1: Wirtschaftsprüfung.
- Finanzierung und Kreditentscheidungen: Ihre Bank. Wir vermitteln keine Finanzierungen.
- Eintragung in die Handwerksrolle: Handwerkskammer.
- Umsetzung von Marketing und Vertrieb: Wir legen Zielgruppen und Angebotsgrenzen fest, keine Werbemaßnahmen.
- Vermittlung von Unternehmen: Wir sprechen keine Käufer oder Verkäufer an.
In einem Projekt oder einer Transaktion arbeiten wir nur für eine Seite. Wir beraten nie Käufer und Verkäufer desselben Unternehmens und nie Gemeinde und Vorhabenträger im selben Verfahren.
Wer Sie betreut
Moritz Schneider Geschäftsführer, Bauingenieur (M.Eng., Hochschule Darmstadt), Baurecht und Baumanagement (M.A., Leuphana Universität Lüneburg), Promotion an der HHL Leipzig läuft
Christoph Theißing Geschäftsführer, Bauingenieur (B.Eng.), Immobilienwirtschaft (M.Sc., EBS Universität), MBA Finance und Strategy (Korea University)
Qualifikation Im Consulting verbinden wir Bauingenieurwesen, Baurecht, Immobilienwirtschaft und Betriebswirtschaft. Wir kennen Kalkulation, Bauleitung und Abrechnung aus dem Projektgeschäft und werten BWA, Projektlisten und Planrechnungen selbst aus.
Erfahrung aus der Begleitung von Hallenbau, Hochbau, Sanierung und Neubau, Geschosswohnungsbau und Wohnen, Logistik, Rechenzentren und Data Center, Glasfaserausbau (FTTH)
Arbeitsweise In einem Projekt oder einer Transaktion arbeiten wir nur für eine Seite. Die Geschäftsführung verantwortet jedes Mandat selbst und arbeitet gemeinsam mit unserem Team darin. Leistungsumfang, Tageskontingent und Paketpreis stehen vor Beginn in einem schriftlichen Angebot.
Fragen und Antworten zur Strategieberatung
Rechtsgrundlagen und Quellen
- § 650f BGB, Bauhandwerkersicherung Quelle
- § 650i BGB, Verbraucherbauvertrag Quelle
- § 650m BGB, Abschlagszahlungen und Absicherung des Vergütungsanspruchs Quelle
- § 28e SGB IV, Zahlungspflicht und Haftung im Baugewerbe Quelle
- § 14 AEntG, Haftung des Auftraggebers Quelle
- § 7 HwO, Eintragung in die Handwerksrolle Quelle
- § 6b VOB/A, Präqualifikation; Verein für die Präqualifikation von Bauunternehmen, Hinweisblatt für kommunale Auftraggeber Quelle
Abgerufen und geprüft am 4. November 2026. Die Angaben ersetzen keine Rechts- oder Steuerberatung im Einzelfall.
Strategie und Geschäftsfelder: Erstgespräch anfragen
Schildern Sie kurz, welche Richtungsfrage ansteht und wer sie entscheidet. Wir sagen Ihnen im Erstgespräch, ob Diagnose oder Strategiepaket der richtige Einstieg ist. Nach dem Erstgespräch erhalten Sie ein schriftliches Angebot mit Leistungsumfang, Tageskontingent und Paketpreis. Ein Auftrag entsteht erst, wenn Sie es annehmen.
- Persönlich mit der Geschäftsführung
- Vertrauliche Behandlung, auf Wunsch mit Vertraulichkeitsvereinbarung
- Festes Tageskontingent je Paket, Anfahrt, Übernachtung und Spesen inklusive
Lieber direkt sprechen: +49 178 604 1571 oder info@schneidertheissing.de
Noch unsicher, welches Paket passt? Consulting-Check in acht Fragen oder alle Pakete ansehen.
Stand: . Die Geschäftsführung verantwortet jedes Mandat selbst.