Projektsteuerung nach AHO Heft Nr. 9.
Projektsteuerung entlastet den Bauherrn von delegierbaren Aufgaben und sichert Kosten, Termine und Qualitäten über alle Projektphasen. Wir übernehmen die übergeordnete Steuerung, koordinieren alle Beteiligten und halten das Projekt auf Kurs. Von unserem Standort in Südhessen steuern wir Projekte in der Rhein-Main-Region, an der Bergstraße und in angrenzenden Wirtschaftsräumen.
Projektsteuerung ist Bauherrenvertretung mit System.
Bauprojekte scheitern selten an der Technik. Sie scheitern an fehlender Steuerung. Wenn Kosten nicht laufend verfolgt werden, Termine ohne Konsequenzen verfallen und Entscheidungen zu spät oder gar nicht fallen, wachsen Probleme exponentiell. Projektsteuerung nach AHO Heft Nr. 9 setzt genau hier an.
Der Projektsteuerer arbeitet im Auftrag des Bauherrn und übernimmt die fünf Handlungsbereiche: Organisation, Qualitäten und Quantitäten, Kosten und Finanzierung, Termine und Kapazitäten sowie Verträge und Versicherungen. In jeder Projektphase, von der Projektvorbereitung bis zum Projektabschluss, hat er klar definierte Aufgaben.
Im Unterschied zum Projektmanagement (das auch Entscheidungsverantwortung umfasst) ist die Projektsteuerung eine beratende und unterstützende Funktion. Die Entscheidung bleibt beim Bauherrn. Aber die Grundlagen für diese Entscheidung, die Datenaufbereitung, die Handlungsoptionen und die Empfehlung, liefert der Projektsteuerer.
Wir verstehen Projektsteuerung nicht als reines Berichtswesen, sondern als aktive Steuerung. Das heißt: Wir identifizieren Abweichungen, bevor sie zum Problem werden, und schlagen Gegenmaßnahmen vor, bevor der Bauherr fragen muss. Unsere Mandate umfassen Bauvorhaben in Frankfurt, Darmstadt, Mannheim und der gesamten Metropolregion Rhein-Main, mit regelmäßiger Präsenz auf der Baustelle.
Die fünf Handlungsbereiche der Projektsteuerung.
Organisation, Information, Koordination
Aufbau der Projektorganisation, Definition von Entscheidungswegen, Einrichtung des Berichtswesens, Koordination aller Projektbeteiligten. Vorbereitung und Leitung von Projektbesprechungen. Entscheidungsvorlagen für den Bauherrn.
Qualitäten und Quantitäten
Festlegung von Qualitätsstandards, Prüfung der Planungsergebnisse auf Vollständigkeit und Zielkonformität, Überwachung der Ausführungsqualität. Mengenkontrolle, Raumprogrammabgleich und Funktionsprüfung.
Kosten und Finanzierung
Kostenrahmen, Kostenschätzung, Kostenberechnung, Kostenanschlag, Kostenfeststellung nach DIN 276. Laufende Kostenfortschreibung mit Soll-Ist-Vergleich und Prognose. Mittelbewirtschaftung und Finanzierungscontrolling.
Termine und Kapazitäten
Aufstellung des Rahmenterminplans, Steuerungsterminplan und Detailterminplan. Soll-Ist-Vergleich auf Meilensteinebene, Kapazitätsplanung, Engpassanalyse und Gegensteuerung bei Terminabweichungen.
Verträge und Versicherungen
Mitwirkung bei Vergabe- und Vertragsstruktur, Prüfung von Bau- und Planerverträgen, Begleitung der Beauftragungen, Nachtrags- und Claimmanagement sowie Versicherungs- und Gewährleistungsmanagement.
Projektsteuerung über alle Phasen.
Projektvorbereitung (Stufe 1): Bedarfsplanung, Grundlagenermittlung, Organisationsaufbau, Kostenvorgabe und Terminrahmen. Hier werden die Weichen gestellt.
Planung (Stufe 2): Koordination der Planungsbeteiligten, Prüfung der Planungsergebnisse, Kostenberechnung, Genehmigungsmanagement.
Ausführungsvorbereitung (Stufe 3): Vergabeplanung, Vergabepaketbildung, Angebotsauswertung, Vergabeempfehlung, Vertragsgestaltung.
Ausführung (Stufe 4): Übergeordnete Kosten- und Terminsteuerung, Nachtragsmanagement, Qualitätskontrolle, Reporting an den Bauherrn. Koordination mit der Bauüberwachung.
Projektabschluss (Stufe 5): Abnahmekoordination, Kostenfeststellung, Dokumentationsprüfung, Übergabe an den Nutzer, Gewährleistungsverfolgung.
Häufige Fragen zur Projektsteuerung.
Bauprojekt in Planung oder Vergabe?
Schildern Sie uns Ihr Projekt und wir klären, ob und in welchem Umfang Projektsteuerung sinnvoll ist.
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