ESG-konforme Gebäudebeurteilung für Bestandshalter und Investoren.
Bautechnische und energetische Einordnung für Bestandshalter, Investoren und Asset Manager. Mit Blick auf EPBD, GEG und EU-Taxonomie.
Energetische Gebäudebewertung auf Basis bautechnischer Substanzanalyse.
Die EU-Gebäuderichtlinie (EPBD) war bis zum 29. Mai 2026 in deutsches Recht umzusetzen; diese Frist ist verstrichen und die nationale Umsetzung läuft (Stand Juni 2026). Neue Anforderungen an Energieausweise, erweiterte Pflichten bei Mietvertragsverlängerungen und größeren Sanierungen sowie die EU-Taxonomie-Verordnung verändern die Bewertungsgrundlage für Bestandsimmobilien.
Schneider Theißing verbindet bautechnische Substanzanalyse mit energetischer Bewertung. Die Einordnung berücksichtigt Konstruktion, Gebäudetechnik, Sanierungsbedarf und regulatorischen Rahmen zugleich.
ESG-Gebäudeprüfung geplant? Bestand, Anlass und Objektstruktur kurz schildern.
Was wir konkret leisten.
Analyse der Gebäudehülle, Anlagentechnik und des energetischen Gesamtzustands. Grundlage für Sanierungsentscheidungen und Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen.
Prüfung der Taxonomie-Konformität für Immobilienportfolios. Bewertung nach den technischen Screening-Kriterien der EU-Taxonomie-Verordnung.
Individueller Sanierungsfahrplan nach BEG-Richtlinie. Stufenweise Sanierungsstrategie mit Kostenprognose und Fördermittelübersicht.
Bautechnische und energetische Prüfung im Rahmen von Ankaufsprozessen. Integration von ESG-Kriterien in die klassische Technische Due Diligence.
Erstellung von Energiebedarfsausweisen und Energieverbrauchsausweisen. Vorbereitung auf die neue A-bis-G-Klassifizierung ab 2026.
Kostenschätzung für energetische Sanierungsmaßnahmen nach DIN 276. Wirtschaftlichkeitsbetrachtung mit transparenten Annahmen und Szenarien.
EPBD 2026: Was sich für Eigentümer und Investoren ändert.
Die novellierte EU-Gebäuderichtlinie (Energy Performance of Buildings Directive, EPBD) war bis zum 29. Mai 2026 in nationales Recht zu überführen; die Frist ist verstrichen und das Umsetzungsverfahren läuft (Stand Juni 2026). Die wichtigsten Änderungen betreffen drei Bereiche:
Neue Energieeffizienzklassen A bis G
Die bisherige Bandtacho-Darstellung wird durch eine einheitliche europäische Skala von A (beste Effizienz) bis G (schlechteste 15 Prozent des nationalen Gebäudebestands) ersetzt. Diese Neubewertung betrifft praktisch alle Bestandsgebäude.
Erweiterte Pflichten bei Vermietung und Sanierung
Energieausweise sollen künftig auch bei Mietvertragsverlängerungen und größeren Renovierungen verpflichtend werden. Zur Neuordnung des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) liegt seit dem 13. Mai 2026 der Kabinettsentwurf eines Gebäudemodernisierungsgesetzes (GModG) vor; er ist noch nicht in Kraft (Stand Juni 2026).
EU-Taxonomie und Finanzierung
Die EU-Taxonomie-Verordnung beeinflusst Berichtspflichten, Finanzierungsanfragen und Portfoliosteuerung. Banken und institutionelle Investoren beziehen den energetischen Zustand deshalb häufiger in Kredit- und Bestandsentscheidungen ein.
Ratgeber: EPBD 2026 im Detail → Was die neuen Energieausweis-Pflichten konkret für Eigentümer bedeuten.
Passende Ratgeber: EPBD 2026 · TDD Checkliste · Restnutzungsdauer · Sanierung Altbau
Fragen und Antworten.
Verwandte Leistungen: Technische Due Diligence · Immobilienbewertung · Investorenberatung · Häufige Fragen
EU-Taxonomie, CRREM und GRESB in der Objektpraxis.
EU-Taxonomie-Konformität
Die EU-Taxonomie-Verordnung definiert, welche Wirtschaftsaktivitäten ökologisch nachhaltig sind. Für Immobilien bedeutet das konkrete Anforderungen an Energieeffizienz, Datenlage und Emissionsreduktion. Wir prüfen, welche Anforderungen für das Objekt relevant sind, welche Informationen fehlen und welche Maßnahmen fachlich plausibel sind.
CRREM-Dekarbonisierungspfade
CRREM (Carbon Risk Real Estate Monitor) bietet sektorbezogene Dekarbonisierungspfade bis 2050. Unsere Bewertung ordnet jedes Objekt in den CRREM-Pfad seiner Assetklasse ein und zeigt, welche Sanierungen fachlich notwendig und wirtschaftlich plausibel sind. Das schafft eine belastbare Grundlage für CapEx-Planung und Priorisierung.
GRESB-Scoring und Reporting
Der Global Real Estate Sustainability Benchmark (GRESB) misst ESG-Performance von Immobilienportfolios. Unsere ESG-Bewertung liefert dafür die technische Datengrundlage, etwa zu Energieverbrauch, Instandhaltungsstandards und Sanierungsbedarf. So entsteht eine belastbare Basis für internes Reporting und externe Anforderungen.
Integration mit TDD und Due Diligence
ESG-Gebäudebewertung ist nicht isoliert. Wir verknüpfen die ESG-Analyse mit Technischer Due Diligence und Immobilienbewertung, weil baulicher Zustand, Sanierungskosten und Wirtschaftlichkeit unmittelbar zusammenhängen. Das ist besonders relevant bei Ankauf, Refinanzierung und Portfolio-Reporting.
Gebäudebestand energetisch und technisch einordnen?
Sie erhalten eine fachliche Einschätzung zu Datenlage, Prüfungsumfang und den nächsten sinnvollen Schritten.