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Industriebau · Hallenbau · Gewerbebau

Industriebau: Bauherrenvertretung, Projektsteuerung und Bauüberwachung für Produktion, Hallen und Gewerbe

Für Unternehmen, die bauen müssen, aber keine eigene Bauabteilung haben. Unsere Bauingenieure vertreten Sie gegenüber Planern, Generalunternehmer und Behörden, steuern Termine, Kosten und Nachträge und prüfen die Ausführung, bis das Gebäude in Betrieb geht.

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Kurz gesagt

Schneider Theißing begleitet Industrie- und Gewerbebauten auf Bauherrenseite: Produktions- und Fertigungsgebäude, Stahl- und Fertigteilhallen, Logistik- und Lagerhallen, Werkstätten und Gewerbeparks sowie Labor- und Pharmabauten in der Bau- und Koordinationsrolle. Wir übernehmen Bauherrenvertretung, Projektsteuerung nach AHO-Heft Nr. 9, GU-Vergabe, Bauüberwachung, Abnahme und Bautenstandsberichte in Rhein-Main, an der Bergstraße und in Rhein-Neckar, auch bei Erweiterungen im laufenden Betrieb. GMP-Qualifizierung und Reinraumklassifizierung bleiben bei den dafür zuständigen Fachstellen.

Ausgangslage

Warum Industriebau mehr ist als eine große Halle

Im Industriebau bestimmt die Produktion das Gebäude, ob Fertigungshalle, Werkstatt, Montagehalle oder Werkserweiterung: Maschinenfundamente, Kranbahnen, Medienversorgung, Lüftung, Abluft und Brandschutz hängen am Prozess. Die Baufirma kennt den Prozess nicht, der Anlagenbauer kennt den Bau nicht. Dazwischen steht der Bauherr, der beides zusammenbringen muss, oft bei laufender Produktion und mit begrenzten eigenen Kapazitäten.

Wir übernehmen diese Rolle im Auftrag des Unternehmens: Wir klären den Bedarf mit Produktion und Geschäftsführung, prüfen Leistungsbeschreibung und Angebote gegen die Prozessanforderungen, überwachen die Ausführung, koordinieren die Schnittstelle zum Anlagenbau und steuern Termine, Kosten und Nachträge bis zur Abnahme.

Unsere Bauingenieure haben Hallenbau, Hochbau, Neubau und Sanierung sowie Logistikprojekte begleitet. Diese Erfahrung bringen wir in Industrie- und Gewerbeprojekte ein, mit der Prüflogik eines Ingenieurbüros, das im Projekt auf der Seite des Bauherrn steht.

Kontaktformular

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Die Anfrage ist unverbindlich. Wir melden uns werktags persönlich; ein Honorar entsteht erst mit einem schriftlichen Angebot, das Sie annehmen. Ihre Daten verwenden wir nur zur Bearbeitung Ihrer Anfrage.

Für wen wir arbeiten

Bauherren im Industrie- und Gewerbebau

Mittelständische Unternehmen ohne Bauabteilung

Die Geschäftsführung entscheidet, wir bereiten vor: Bedarfsprogramm, Vergabeform, Angebotsvergleich, Entscheidungsvorlagen und ein monatlicher Bericht zu Kosten, Terminen und Risiken. Das Projekt läuft, ohne dass es nebenbei aus der Produktion heraus geführt werden muss.

Bauherrenvertretung · Projektsteuerung nach AHO

Projektentwickler und Investoren

Logistik- und Gewerbeimmobilien werden mit festem Mietbeginn gebaut. Wir überwachen Qualität und Termine aus Eigentümersicht, trennen Abnahme und Mieterübergabe und prüfen Objekte technisch vor Ankauf oder Forward Deal.

Logistikimmobilien · Technische Due Diligence

Unternehmen mit GU-Vergabe

Der Pauschalpreis gilt nur für das, was im Vertrag steht. Wir prüfen Leistungssoll, funktionale Leistungsbeschreibung und Angebote, bevor unterschrieben wird, und bleiben danach die Prüfinstanz für Qualität und Nachträge.

GU- und GÜ-Vergabe begleiten · Halle bauen lassen

Banken und Finanzierer

Bei Finanzierungen nach Baufortschritt liefern wir Bautenstandsberichte mit Begehung, Fertigstellungsgrad je Gewerk, Abgleich mit dem Mittelabruf und den Risiken, die den weiteren Verlauf bestimmen.

Bautenstandsbericht

Gebäudearten

Welche Industrie- und Gewerbebauten wir begleiten

01
Produktions- und Fertigungsgebäude

Maschinenfundamente, Kranbahnen, Medientrassen, Hallenhöhen, Andienung und Erweiterungsreserven. Die Anforderungen kommen aus dem Prozess und werden vor der Vergabe in Lasten, Toleranzen und Schnittstellen übersetzt.

02
Stahl- und Fertigteilhallen

Tragwerk, Montagefolge, Verbindungen, Toleranzen, Korrosionsschutz, Dach und Wandverkleidung. Für Bauherren, die eine Halle schlüsselfertig beauftragen: Halle bauen lassen.

03
Logistik- und Lagerhallen

Bodenplatte und Ebenheit für den Regalbetrieb, Tore und Rampen, Sprinkler, Dach, Außenanlagen und der Termin bis zum Mietbeginn: Logistikimmobilien.

04
Labor- und Pharmabau

Bau- und Koordinationsrolle: Rohbau, Ausbau, Oberflächen, Dichtheit und Schnittstellen zur Lüftungs- und Prozesstechnik. Die Dokumentation führen wir so, dass die Fachstellen sie für die Qualifizierung nutzen können.

05
Werkstätten und Gewerbeparks

Mehrere Nutzer auf einem Grundstück: Teilbarkeit, Brandabschnitte, Mieterausbau, Erschließung, Stellplätze und die Abgrenzung zwischen Grundausbau und Mieterwünschen.

06
Erweiterung im laufenden Betrieb

Anbau, Aufstockung oder Umbau, während produziert wird: Bauphasenplan mit Produktion und Logistik, Schutz vor Staub, Lärm und Erschütterung, Verkehrsführung und Freigaben je Bauabschnitt.

Leistungsübersicht

Was wir im Industriebau leisten

01
Bauherrenvertretung und Bedarf

Abgleich von Prozessanforderungen und Bauplanung: Lasten, Fundamente, Medien, Kranbahnen, Hallenhöhen, Andienung, Erweiterungsflächen. Schnittstellenliste zwischen Bau, Anlagenbau und Betrieb.

02
Projektsteuerung

Projektsteuerung nach AHO-Heft Nr. 9: Organisation, Kostenrahmen und Kostenfortschreibung nach DIN 276, Terminplan, Entscheidungsvorlagen und Berichtswesen für Geschäftsführung und Finanzierer.

03
Vergabe und GU-Vertrag

Prüfung funktionaler Leistungsbeschreibungen und GU-Verträge, Angebotsvergleich, Festlegung von Qualitäts- und Abnahmekriterien. Mehr dazu unter GU-Vergabe begleiten.

04
Bauüberwachung

Bauüberwachung auf Bauherrenseite: Gründung, Bodenplatte, Fundamente, Tragwerk, Hülle und Ausbau mit Haltepunkten vor dem Verschließen. Toleranzen für Kranbahnen und Maschinenaufstellung, Brandschutz, Abdichtung.

05
Abnahme und Inbetriebnahme

Vorbegehung, förmliche Abnahme mit Mängelliste, Abstimmung mit der Inbetriebnahme der Anlagen und Übergabe an den Betrieb. Mehr dazu unter Abnahmebegleitung.

06
Nachträge und Bautenstand

Nachtragsprüfung dem Grunde und der Höhe nach, Rechnungsprüfung nach VOB/B und Bautenstandsberichte für Bank und Gesellschafter.

Ablauf

Ablauf eines Industriebauprojekts aus Bauherrensicht

Jede Phase hat eine Entscheidung, die später schwer zu ändern ist. Wir bereiten sie vor und halten fest, wer was bis wann liefert.

  1. Bedarf und StandortBedarfsprogramm aus dem Prozess: Flächen, Lasten, Medien, Hallenhöhe, Kran, Andienung, Erweiterungsreserve. Mit den Planern klären wir Bebauungsplan und Genehmigungsweg. Steht die Anlage im Anhang 1 der 4. BImSchV, braucht sie eine Genehmigung nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz, die die Baugenehmigung einschließt (§ 13 BImSchG). Das bestimmt Unterlagen und Zeitplan.
  2. Planung und GenehmigungBrandschutzkonzept nach Industriebaurichtlinie, Anforderungen aus Arbeitsstättenverordnung und Technischen Regeln für Arbeitsstätten, Energiekonzept nach Gebäudemodernisierungsgesetz, in Baden-Württemberg die Photovoltaikpflicht. Kostenrahmen nach DIN 276 und Rahmenterminplan.
  3. VergabeEntscheidung zwischen Generalunternehmer, Generalübernehmer und Einzelvergabe. Leistungsbeschreibung prüfen, Angebote vergleichbar machen, Vertragsterminplan, Vertragsstrafen und Abnahmekriterien wie Ebenheit der Bodenplatte oder Dichtheit des Dachs festlegen.
  4. AusführungBauüberwachung mit Haltepunkten: Gründung, Bodenplatte vor der Betonage, Tragwerk vor dem Dach, Dachabdichtung vor dem Schließen. Nachträge, Kosten und Termine monatlich, Schnittstellenliste mit dem Anlagenbau.
  5. Abnahme und InbetriebnahmeVorbegehung, förmliche Abnahme, Nachweise der sicherheitstechnischen Anlagen wie Brandmeldeanlage, Rauchabzug und Sprinkler, soweit das Landesrecht Prüfungen verlangt. Übergabe an Betrieb und Instandhaltung mit vollständiger Dokumentation.
  6. GewährleistungMängelverfolgung, Fristenliste und Begehung vor Ablauf der Gewährleistung, damit Ansprüche nicht verfallen.
Schnittstellen

Schnittstellen, an denen Industriebauprojekte Geld verlieren

SchnittstelleTypisches RisikoWas wir festlegen
Bau und AnlagenbauFundamente, Durchbrüche, Lasten oder Anschlüsse passen nicht zur gelieferten MaschineSchnittstellenliste mit Verantwortlichem und Termin, Freigabe der Fundamentpläne durch den Lieferanten vor der Betonage
Bodenplatte und Regal oder FahrzeugEbenheit, Fugen oder Tragfähigkeit reichen für den Regal- und Staplerbetrieb nichtLastannahmen, Ebenheitsanforderung und Fugenplan vor der Vergabe, Messung vor der Abnahme
Tragwerk und DachKeine Lastreserve für Photovoltaik, Lüftungsgeräte oder spätere KranbahnLastreserven im Bedarfsprogramm und in der Statik
Brandschutz und TechnikAbschottungen, Rauchabzug oder Sprinkler werden nicht so ausgeführt, wie das Konzept es vorsiehtAbgleich mit dem genehmigten Brandschutzkonzept, Haltepunkte vor dem Verschließen
Bau und laufender BetriebStaub, Erschütterung, gesperrte Verkehrswege, Gefährdung von BeschäftigtenBauphasenplan, Abstimmung der Arbeitgeber nach § 8 Arbeitsschutzgesetz, Koordination nach Baustellenverordnung
Generalunternehmer und NutzerMieter- oder Nutzerwünsche werden während der Ausführung zu NachträgenKlare Trennung zwischen Grundausbau und Nutzerausbau in Baubeschreibung und Terminplan
Regelwerk

Vorschriften, die Industriebauten prägen

Wir sind keine Rechtsberater und erstellen keine Brandschutzkonzepte. Wir sorgen dafür, dass diese Anforderungen früh im Projekt auf dem Tisch liegen und in der Ausführung umgesetzt werden.

Vertiefung in unseren Ratgebern: Industriebaurichtlinie, Halle bauen: Kosten, Ablauf und Risiken und Industrieboden abnehmen.

  • Industriebaurichtlinie: In Hessen gilt die Muster-Industriebaurichtlinie in der Fassung Mai 2019 als Anhang HE 13 der Hessischen Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen, in Baden-Württemberg die Industriebau-Richtlinie in der Fassung November 2025. Sie bestimmt Brandabschnitte, Rettungswege, Rauchableitung und Löschwasser.
  • Immissionsschutz: Für Anlagen nach Anhang 1 der 4. BImSchV entscheidet die Behörde im förmlichen Verfahren innerhalb von sieben Monaten, im vereinfachten Verfahren innerhalb von drei Monaten, gerechnet ab vollständigen Unterlagen (§ 10 Abs. 6a BImSchG).
  • Arbeitsstätten: Tageslicht und Sichtverbindung nach außen (Anhang Nr. 3.4 ArbStättV), Raumtemperatur nach ASR A3.5, Verkehrswege und Laderampen nach Anhang Nr. 1.8 und 1.10 ArbStättV.
  • Energie: Betriebsgebäude, die auf weniger als 12 °C beheizt werden oder weniger als vier Monate im Jahr beheizt und weniger als zwei Monate gekühlt werden, sind weitgehend vom Gebäudemodernisierungsgesetz ausgenommen (§ 2 Abs. 2 Nr. 9 GModG). Für beheizte Hallen gelten die Anforderungen an Nichtwohngebäude.
  • Photovoltaik: In Baden-Württemberg verlangen § 23 KlimaG BW und die Photovoltaik-Pflicht-Verordnung PV auf neuen Nichtwohngebäuden. In Hessen betrifft die landesrechtliche Solarpflicht derzeit landeseigene Gebäude und Parkplätze; Lastreserven im Dach planen wir trotzdem ein.
Pharma, Labor, Brownfield

Pharma- und Laborbau: unsere Rolle auf der Bauseite

Produktionsumbauten, Brownfield-Erweiterungen, Anlagenumbauten, Laborgebäude, Reinraumbereiche und Werksinfrastruktur haben eine gemeinsame Eigenschaft: Die Baustelle ist nicht das Hauptgeschäft des Bauherrn, und der Betrieb läuft weiter. Wir übernehmen Bauüberwachung, Qualitätssicherung und Bauherrenvertretung auf der Bauseite und koordinieren die Schnittstellen zu Anlagenbau, Prozessplanung und Qualifizierung.

Die Geschäftsführung hat in früherer Tätigkeit den Neubau eines Produktionswerks für einen Pharmahersteller an der Bergstraße in Bauüberwachung und Qualitätssicherung begleitet; das Fallbeispiel ist entsprechend gekennzeichnet. Wir treten nicht als GMP- oder Validierungsspezialisten auf. Qualifizierung (DQ, IQ, OQ) und Reinraumklassifizierung bleiben bei den dafür zuständigen Fachstellen. Unsere Leistung ist die bauliche Qualität, die Termin- und Kostensteuerung und die Dokumentation, die diese Fachstellen als Grundlage brauchen.

  • Produktionsumbauten und Erweiterungen im laufenden Betrieb mit Bauphasenplanung, Staub-, Lärm- und Zugangskonzept
  • Brownfield: Bestandsaufnahme, Bodenplatten und Fundamente, Medienleitungen, Altlastenverdacht, Entkernung
  • Anlagenumbauten: Fundamente, Lasten, Durchbrüche, Medienanschlüsse, Montagezeitfenster
  • Laborgebäude und Reinraumbereiche: Schnittstellen Rohbau, Ausbau, Lüftung, Oberflächen, Dichtheit; Übergabe an die Qualifizierung
  • Werksinfrastruktur: Hallen, Logistikflächen, Energiezentralen, Außenanlagen, Verkehrswege
  • Interim-Rollen: Projektleiter Bau, Bauherrenvertreter, Construction Manager, QA/QC Manager für die Dauer des Investitionsprojekts

Englischsprachige Projektteams: QA/QC Management for Construction Projects in Germany. Temporäre Projektleitung: Interim Management für Bau und Immobilien.

Typische Szenarien

Typische Aufträge im Industriebau

Neubau einer Produktionshalle mit GU

Das Unternehmen vergibt an einen Generalunternehmer und braucht eine eigene Prüfinstanz für Qualität, Termine und Nachträge. Wir übernehmen Bauüberwachung und Projektsteuerung aus Bauherrensicht.

Erweiterung bei laufender Produktion

Ein Anbau oder eine Aufstockung muss ohne Produktionsausfall entstehen. Wir planen die Bauphasen mit dem Betrieb und überwachen die Einhaltung von Schutzmaßnahmen und Freigaben.

Schnittstelle Bau und Anlagenbau

Maschinenlieferant und Baufirma schieben sich Verantwortung zu: Fundamente, Durchbrüche, Lasten, Medienanschlüsse. Wir führen die Schnittstellenliste und prüfen die Umsetzung.

Mittelständischer Bauherr ohne Bauabteilung

Die Geschäftsführung kann das Projekt nicht nebenbei steuern. Wir übernehmen die Bauherrenvertretung mit klaren Entscheidungsvorlagen und regelmäßigem Berichtswesen.

Häufige Fragen

Fragen und Antworten

Die Anforderungen kommen aus dem Produktionsprozess: höhere Lasten, Kranbahnen, Medien, Abluft, Brandschutz nach Industriebaurichtlinie und oft Bauen im laufenden Betrieb. Fehler an Fundamenten oder Toleranzen wirken sich direkt auf die Produktion aus und sind nach Inbetriebnahme kaum noch zu korrigieren.
Ja, auf der baulichen Seite. Wir führen die Schnittstellenliste zwischen Bau und Anlagen, prüfen, ob Fundamente, Durchbrüche, Lasten und Anschlüsse rechtzeitig und richtig hergestellt werden, und stimmen Termine der Anlagenmontage mit dem Bauablauf ab. Die Verantwortung für die Anlagen bleibt beim Lieferanten.
Über einen Bauphasenplan, der mit Produktion, Logistik und Arbeitssicherheit abgestimmt ist: Welche Flächen sind wann gesperrt, wie laufen Verkehre, welche Schutzmaßnahmen gelten für Staub, Lärm und Erschütterungen, wer gibt Bauabschnitte frei. Arbeiten Beschäftigte mehrerer Arbeitgeber zusammen, müssen sie sich nach § 8 Arbeitsschutzgesetz abstimmen; auf Baustellen kommt die Koordination nach Baustellenverordnung hinzu. Die Vereinbarungen werden Vertragsbestandteil mit den Ausführenden.
Sie regelt den baulichen Brandschutz für Industriebauten: zulässige Größen von Brandabschnitten in Abhängigkeit von Sicherheitskategorie, Feuerwiderstand und Geschosszahl, dazu Rettungswege, Rauchableitung und Löschwasser. In Hessen gilt die Muster-Industriebaurichtlinie in der Fassung Mai 2019, in Baden-Württemberg die Industriebau-Richtlinie in der Fassung November 2025. Das Brandschutzkonzept erstellt ein Fachplaner; wir prüfen, ob die Ausführung dem genehmigten Konzept entspricht.
Wenn die geplante Anlage im Anhang 1 der 4. BImSchV aufgeführt ist, etwa bestimmte Anlagen der Oberflächenbehandlung, der Metallverarbeitung oder Lager für bestimmte Stoffe. Die immissionsschutzrechtliche Genehmigung schließt dann andere behördliche Entscheidungen wie die Baugenehmigung ein (§ 13 BImSchG). Ob das zutrifft, klären Planer und Behörde im Einzelfall; wir berücksichtigen den Genehmigungsweg im Terminplan.
Unser Angebot richtet sich an produzierende Unternehmen aus Metall- und Maschinenbau, Verarbeitung, Lebensmittel, Chemie und Pharma, an Logistik- und Gewerbeimmobilien sowie an Handwerksbetriebe mit eigenem Betriebsgebäude. Die Prüflogik ist dieselbe, die Prozessanforderungen stimmen wir je Projekt mit dem Unternehmen ab.
Das Honorar richtet sich nach Leistungsumfang, Projektgröße und Bauzeit. HOAI und AHO-Heft Nr. 9 dienen als Orientierung. Nach einem Erstgespräch erhalten Sie ein schriftliches Angebot; ein Honorar entsteht erst, wenn Sie es annehmen.

Industrie- oder Hallenprojekt mit eigener Prüfinstanz bauen

Kurze Einordnung zu Projektstand, Vergabeform und Prüfumfang.

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