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Kosten · Termine · Reporting

Externes Projekt­controlling für Bau- und Immobilien­projekte.

Wenn Kostenstand, Forecast, Mittelabfluss, Nachtragslage und Terminprognosen auseinanderlaufen, braucht das Projekt kein weiteres Meeting, sondern belastbares Projektcontrolling. Wir strukturieren Zahlen, Risiken und Berichte so, dass Projektentwickler, Finanzierungspartner und öffentliche Auftraggeber fundiert entscheiden können. Von unserem Standort an der Bergstraße begleiten wir Projekte in der Metropolregion Rhein-Main, Rhein-Neckar und darüber hinaus.

Kosten Budget nach DIN 276, Commitments, Forecast und Restbudget laufend fortschreiben Damit kein Projekt unkontrolliert läuft
Termine Meilensteine, kritische Pfade, Verzögerungen und deren Wirkung auf Kosten Verzug erkennen, bevor er teuer wird
Risiken Nachträge, Reserven, offene Claims und Risikoszenarien bewerten Szenarien statt Überraschungen
Reporting Monatliche Berichte für Geschäftsführung, Finanzierungspartner, Gesellschafter oder Gremien Entscheidungsfähig statt datenreich
Problem · Prüfung · Lösung

Projektcontrolling Bau: Warum Projekte trotz Budgetplanung aus dem Ruder laufen.

Projektcontrolling ist die laufende wirtschaftliche Steuerung eines Bauprojekts durch systematische Erfassung und Einordnung von Kosten, Terminen, Mittelabruf, Nachträgen und Risiken. Im Unterschied zur reinen Berichtspflege liefert professionelles Controlling eine belastbare Prognose der Gesamtkosten und konkrete Handlungsempfehlungen für Bauherren, Projektentwickler und Kreditgeber.

Das Problem

Zahlen ohne Steuerungslogik.

Das Budget existiert, aber niemand weiß, was noch kommt. Commitments, offene Nachträge, Risikopositionen und Forecast laufen in verschiedenen Tabellen. Berichte kommen zu spät oder sagen nichts aus. Die Geschäftsführung entscheidet auf Basis unvollständiger Daten.

Unsere Lösung

Alles in eine Steuerungslogik.

Wir bringen Budget, Ist-Kosten, Commitments, Nachträge, Risiken und Terminauswirkungen in einen konsistenten Forecast. Nicht als Tabellenpflege, sondern als belastbare Entscheidungsgrundlage mit klarer Methodik.

Ihr Ergebnis

Entscheidungsfähigkeit statt Datenmenge.

Ein Bericht, der zeigt, wo das Projekt steht, wo Risiken liegen und was die wahrscheinlichen Szenarien bis Projektende sind. Für Geschäftsführung, Gesellschafter, Finanzierungspartner oder Gremien.

Steuerungslogik

Externes Projektcontrolling: Kostenstand, Forecast und Nachtragslage zu einer belastbaren Entscheidungsgrundlage verdichten.

Projektcontrolling ist nicht die rückblickende Sammlung von Zahlen, sondern die laufende Einordnung von Kosten, Terminen, Mittelabruf und Risiken. Entscheidend ist nicht, wie viele Tabellen existieren, sondern ob aus ihnen eine belastbare Prognose und eine klare Handlungsempfehlung entsteht.

Das unterscheidet professionelles Controlling von reiner Berichtspflege: Wir übersetzen Projektdaten in Entscheidungsoptionen. Ein guter Controllingbericht sagt nicht nur, was passiert ist, sondern was passieren wird, wenn nichts geändert wird, und was passieren kann, wenn gezielt gegengesteuert wird.

Dabei verbinden wir technisches Verständnis mit wirtschaftlicher Einordnung. Wir verstehen, warum ein Nachtrag entsteht, wie er kalkuliert werden muss und welche Auswirkung er auf Budget und Zeitplan hat. Das ist der Vorteil eines Controllers, der selbst auf Baustellen gearbeitet hat. Unsere Projekte liegen schwerpunktmäßig in Hessen, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz, mit besonderer Dichte im Rhein-Main-Gebiet, an der Bergstraße und in der Metropolregion Rhein-Neckar.

Typische Controlling-Felder

  • Kostenstand nach DIN 276 mit Gliederung bis zur dritten Ebene
  • Commitments: beauftragte, aber noch nicht abgerechnete Leistungen
  • Forecast: prognostizierte Gesamtkosten bis Projektende mit Risikozuschlägen
  • Mittelabfluss: Rechnungsstand, Zahlungen, Valutierung und Abrufplan
  • Nachtragslage: offene, angemeldete, geklärte und strittige Nachträge nach Status
  • Terminstatus: Meilensteine, kritische Pfade, Verzögerungsanalyse
  • Risikoregister: monetär bewertete Risiken mit Eintrittswahrscheinlichkeit
  • Monatliches oder quartalsweises Reporting für Geschäftsführung, Finanzierungspartner oder Gremien
Zielgruppen

Projektcontrolling für Projektentwickler, Finanzierungspartner, öffentliche Auftraggeber und Investoren.

Projektentwickler

Für Neubau-Entwicklungen, Revitalisierungen und Bestandsmaßnahmen, bei denen Budget, Meilensteine, Nachtragslage und Reporting gegenüber Gesellschaftern oder Finanzierungspartnern sauber geführt werden müssen. Typisch bei Projektvolumina ab EUR 5 Millionen, bei denen die Komplexität internes Controlling übersteigt.

Finanzierungspartner und Banken

Für finanzierte Bau- und Bestandsprojekte, wenn Mittelabruf, Baufortschritt, Forecast und offene Risiken durch eine unabhängige Instanz plausibilisiert werden sollen. Wir liefern eine technische und wirtschaftliche Plausibilisierung als Zuarbeit für Mittelfreigaben, Risikobewertungen und interne Entscheidungsvorlagen; die Finanzierungsentscheidung bleibt beim jeweiligen Finanzierungspartner.

Öffentliche Auftraggeber

Für kommunale und öffentliche Vorhaben mit mehreren Entscheidungsebenen, Haushaltsbezug, Nachtragsdruck und dokumentationsintensivem Berichtswesen. Berichte für Verwaltungsvorstände, Aufsichtsräte und Gemeinderäte, die auch ohne Fachkenntnis nachvollziehbar sind.

Investoren und Bestandshalter

Für Portfolioinvestoren, die CapEx-Maßnahmen am Bestand steuern müssen. Typisch bei Sanierungen, energetischen Modernisierungen oder Mietflächenumbauten, wo Budget, Zeitplan und Mieterbezug koordiniert werden müssen.

Für Kreditgeber und Finanzierungspartner: Unsere Controlling-Berichte trennen sauber zwischen Commitments, Verpflichtungen und Rückstellungen. Monatliche Forecast-Abweichungsanalysen machen Abweichungen und Risiken früh sichtbar. Das Reporting wird auf die abgestimmten Anforderungen des Projekts und der Finanzierungspartner zugeschnitten.

Projektcontrolling für Projektentwickler

Warum Projektentwickler externes Controlling brauchen.

Projektentwickler arbeiten typischerweise mit knappen Teams, hoher Kapitalintensität und parallelen Projekten. Die interne Kapazität für ein systematisches Projektcontrolling fehlt oft. Gleichzeitig steigen die Anforderungen: Finanzierungspartner erwarten belastbare Berichte, Gesellschafter wollen Transparenz, und die Nachtragslage wird mit jedem Monat unübersichtlicher.

Externes Projektcontrolling schließt diese Lücke. Wir arbeiten nicht als verlängerter Arm der Projektsteuerung, sondern als unabhängige Controlling-Instanz. Das bedeutet: Wir lesen die Zahlen kritisch, hinterfragen Forecasts und bewerten Risiken, die intern möglicherweise unterschätzt werden.

Für Projektentwickler ist das besonders wertvoll in drei Situationen:

  • Bei finanzierten Projekten, bei denen Finanzierungspartner regelmäßig Mittelabrufberichte und Baufortschrittsangaben benötigen
  • Bei Gesellschafterstrukturen mit mehreren Partnern, wo unabhängiges Reporting Vertrauen schafft
  • Bei Projekten in der Krise, wo Kostenüberschreitungen oder Terminverzögerungen eine Neueinordnung erfordern

Was Entwickler typischerweise von uns bekommen

Monatlicher Controllingbericht

Kostenstand, Forecast, Nachtragslage, Terminstatus und Risikobewertung auf maximal 15 Seiten. Nicht als Zahlenfriedhof, sondern als Entscheidungsgrundlage.

Mittelabruf-Reporting für Finanzierungspartner

Plausibilisierung von Baufortschritt und Mittelverwendung als Zuarbeit für interne Entscheidungsvorlagen des Finanzierungspartners.

Nachtragsmanagement-Übersicht

Alle offenen Nachtragssachverhalte nach Status, Höhe, Klärungsstand und Forecast-Wirkung. So wird sichtbar, welche Positionen technisch-kalkulatorisch belastbar, offen oder strittig sind.

Risikoszenario-Analyse

Best Case, Base Case und Worst Case mit monetärer Bewertung. Damit die Geschäftsführung nicht überrascht wird, sondern vorbereitet ist.

Controlling-Methodik

Projektcontrolling Methodik: Kostenstruktur nach DIN 276, Forecast-Logik und Risikoregister.

Projektcontrolling ist nur so gut wie seine Methodik. Wir arbeiten nicht mit einzelnen Excel-Tabellen, sondern mit einer durchgängigen Kostenstruktur nach DIN 276, die Budget, Ist, Commitments, Nachträge und Risiken in einer konsistenten Logik zusammenführt.

Kostencontrolling nach DIN 276

Durchgängige Gliederung in die sieben Kostengruppen der DIN 276 bis zur dritten Ebene. Jede Position enthält Budget, Ist-Kosten, Commitments, Prognose und Abweichung. Die Summe ist der Forecast, die Differenz zum Budget die Handlungsaufgabe.

Termincontrolling und Verzugsanalyse

Meilensteinüberwachung, Soll-Ist-Vergleich, Analyse kritischer Pfade und Bewertung der Kostenwirkung von Verzögerungen. Terminverzug wird nicht nur festgestellt, sondern ursächlich analysiert und monetär bewertet.

Nachtrags- und Claim-Tracking

Systematische Erfassung aller Nachtragssachverhalte nach Status: angemeldet, verhandelt, vereinbart, strittig. Technisch-kalkulatorische Einordnung nach Höhe, Klärungsstand und Forecast-Wirkung. Rechtliche Bewertung bleibt Rechtsberatung.

Risikoregister und Szenario-Analyse

Monetär bewertete Risiken mit Eintrittswahrscheinlichkeit und Gegenmaßnahmen. Best Case, Base Case und Worst Case als Entscheidungsgrundlage. Regelmäßige Aktualisierung mit dem Projektteam.

Mittelabfluss und Liquiditätsplanung

Rechnungsstand, Valutierung, Mittelabruf und fachliche Plausibilisierung vor internen Zahlungsfreigaben über die Restlaufzeit. Besonders relevant für finanzierte Projekte, wo Mittelabruf und Baufortschritt nachvollziehbar zusammengeführt werden müssen.

Adressatengerechtes Reporting

Berichte werden auf den Adressaten zugeschnitten: Management Summary für die Geschäftsführung, detailliertes Kostenblatt für den Projektleiter, Mittelabrufbericht nach den abgestimmten Anforderungen des Finanzierungspartners, Gremienbericht für den Aufsichtsrat.

Controlling im Detail

Leistungsstand, Mittelabruf, Fotodokumentation und Unterlagenprüfung.

Leistungsstand und Baufortschritt

Der Leistungsstand beschreibt, wie weit die beauftragten Leistungen tatsächlich erbracht sind. Wir gleichen den technischen Fertigstellungsgrad mit dem finanziellen Rechnungsstand ab. So wird sichtbar, ob der gemeldete Baufortschritt zum Mittelabfluss passt und ob Vorauszahlungen über den tatsächlichen Leistungsstand hinausgehen.

Mittelabruf und Prüfprozesse vor Zahlungsfreigaben

Vor internen Zahlungsfreigaben plausibilisieren wir fachlich, ob der abgerechnete Leistungsstand, offene Punkte und Mittelabruf zum Gesamtbudget passen. Bei finanzierten Projekten unterstützen wir die nachvollziehbare Dokumentation von Mittelabruf und Baufortschritt; die Freigabeentscheidung bleibt beim Auftraggeber oder Finanzierungspartner.

Fotodokumentation

Jeder Controllingbericht wird durch eine systematische Fotodokumentation gestützt. Baufortschritt, kritische Bauteile, Mängel und Referenzzustände werden bildlich festgehalten. Für Finanzierungspartner und Gremien schafft das eine visuelle Plausibilisierung, die über reine Zahlen hinausgeht.

Unterlagenprüfung

Wir prüfen die projektrelevanten Unterlagen auf Vollständigkeit und Konsistenz: Verträge, Vergabelisten, Nachtragsunterlagen, Rechnungen, Terminpläne und vorhandene Berichte. Lücken in der Dokumentation werden identifiziert und als Risiko eingeordnet. Eine belastbare Datenbasis ist die Voraussetzung für jedes seriöse Controlling.

Ampellogik

Ampellogik: Projektstatus auf einen Blick erfassen.

Unsere Controlling-Berichte arbeiten mit einem Ampelsystem, das Kosten, Termine, Nachträge und Risiken in drei Stufen verdichtet. Grün bedeutet: Projekt läuft im Plan. Gelb bedeutet: Abweichungen erkennbar, Handlung empfohlen. Rot bedeutet: kritische Abweichung, sofortige Entscheidung erforderlich. Die Ampellogik macht den Projektstatus für Geschäftsführung, Finanzierungspartner und Gremien in Sekunden lesbar.

Grün

Im Plan

Kostenstand, Terminplan und Nachtragslage bewegen sich innerhalb der definierten Toleranzen. Keine Maßnahmen erforderlich. Regelbericht reicht aus.

Gelb

Handlung empfohlen

Abweichungen oder neue Risiken erkennbar. Forecast-Update notwendig. Handlungsempfehlung mit Frist. Geschäftsführung oder Projektleitung sollte aktiv werden.

Rot

Sofortige Entscheidung

Kritische Abweichung bei Kosten, Terminen oder Nachträgen. Sofortiger Handlungsbedarf. Sonderbericht mit Szenarien und konkreten Maßnahmenvorschlägen.

Ampel pro Dimension: Die Ampellogik wird getrennt für Kostenstand, Terminstand, Nachtragslage, Mittelabfluss und Gesamtrisiko dargestellt. So sieht der Leser auf einen Blick, welche Dimension kritisch ist, ohne den gesamten Bericht lesen zu müssen.

Ergebnis und Grenzen

Was Projektcontrolling leistet und wo die Grenzen liegen.

Ergebnis für Bank und Bauherr

Finanzierungspartner erhalten eine unabhängige technische und wirtschaftliche Plausibilisierung als Zuarbeit für ihre internen Entscheidungsvorlagen. Bauherren erhalten eine belastbare Entscheidungsgrundlage mit klaren Handlungsempfehlungen. Beide profitieren von einer konsistenten Berichtlogik, die Kosten, Termine, Nachträge und Risiken verbindet.

Das Ergebnis ist keine Garantie für den Projekterfolg, sondern eine systematische Grundlage, auf der Entscheidungen fundierter getroffen werden können als ohne externe Controlling-Instanz.

Grenzen der Leistung

  • Schneider Theißing trifft keine Finanzierungs-, Kredit- oder Investitionsentscheidungen. Diese liegen beim jeweiligen Finanzierungspartner oder Bauherrn.
  • Projektcontrolling ersetzt keine Rechtsberatung. Streitige Nachträge werden technisch und kalkulatorisch eingeordnet, nicht rechtlich bewertet.
  • Controllingberichte sind Momentaufnahmen auf Basis verfügbarer Daten. Die Qualität des Ergebnisses hängt von der Qualität der gelieferten Informationen ab.
  • Projektcontrolling ersetzt keine Projektsteuerung. Controlling berichtet und empfiehlt; Steuerung setzt um.
  • Prognosen und Szenarien sind keine Zusagen. Der Forecast zeigt die wahrscheinlichste Entwicklung, keine Festpreisgarantie.
Projektpraxis

Typische Einsatzszenarien für externes Projektcontrolling.

Neubau-Entwicklung mit Bankfinanzierung

Das Projekt läuft an, die ersten Rechnungen kommen, Nachträge tauchen früh auf und der Finanzierungspartner erwartet nachvollziehbare Mittelabrufberichte. Budget, Fortschritt und Risiken müssen laufend auf dieselbe Linie gebracht werden. Hier liefern wir die unabhängige technische und wirtschaftliche Einordnung.

Bestandsentwicklung und Revitalisierung

Im Bestand entstehen Abweichungen häufig aus verborgenen Zuständen, TGA-Themen oder Nutzung im laufenden Betrieb. Projektcontrolling muss deshalb technische Erkenntnisse direkt in Forecast und Maßnahmenlisten übersetzen. Unser Vorteil: Wir verstehen sowohl die technische als auch die wirtschaftliche Seite.

Öffentliches oder gremiengebundenes Vorhaben

Wenn Verwaltung, Aufsichtsrat oder Gemeinderat regelmäßig berichten müssen, braucht es kompakte, nachvollziehbare Berichte. Projektcontrolling verdichtet Zahlen, Risiken und Entscheidungen für genau diesen Adressatenkreis. Transparenz schafft Vertrauen und beschleunigt Entscheidungen.

Projekt in der Krise

Kostenüberschreitung, Terminverzug, Nachtragsflut oder Kommunikationsbruch zwischen Projektbeteiligten. In solchen Situationen braucht es eine unabhängige Bestandsaufnahme: Was ist der reale Kostenstand? Was kommt noch? Welche Szenarien gibt es: Wir liefern diese Einordnung ohne Beschönigung.

Ablauf Projektcontrolling

So bauen wir das Projektcontrolling auf.

Der Einstieg richtet sich nach der Projektsituation. Bei laufenden Projekten beginnen wir mit einer Bestandsaufnahme, bei neuen Projekten mit dem Setup der Controlling-Struktur. Ziel ist eine Berichtlogik, die Datenbasis, Risiken und offene Entscheidungen belastbar zusammenführt.

  • Bestandsaufnahme: Bestehende Budget-, Kosten-, Termin- und Vertragsdaten sichten und bewerten.
  • Struktur aufsetzen: Kostenstruktur nach DIN 276, Berichtsformat, Risikoregister und Berichtsrhythmus definieren.
  • Erster Bericht: Kostenstand, Forecast, Nachtragslage und Risikoszenarien in einem durchgängigen Bericht.
  • Laufendes Controlling: Monatliche oder quartalsweise Fortschreibung mit Soll-Ist, Forecast-Update und Handlungsempfehlungen.
  • Krisenintervention: Bei Eskalation oder Abweichung sofortige Sonderanalyse und Szenario-Update.
01

Datenbasis aufnehmen und bewerten

Wir sichten alle vorhandenen Budget-, Kosten-, Termin- und Vertragsdaten. Dabei wird klar, welche Datenbasis belastbar ist und wo Lücken bestehen. Häufig fehlen saubere Commitment-Übersichten, konsistente Nachtragsregister oder nachvollziehbare Forecast-Logiken.

02

Controlling-Struktur aufsetzen

Kostenstruktur nach DIN 276, Berichtsformat, Nachtragstracking, Risikoregister und Berichtsrhythmus werden mit dem Projektteam abgestimmt. Das Setup ist bewusst schlank: so viel Struktur wie nötig, so wenig Aufwand wie möglich.

03

Erster Controllingbericht

Der erste Bericht zeigt den realen Projektstand: Budget vs. Ist, Commitments, offene Nachträge, Risikopositionen und Forecast. Dieser Bericht ist die Nulllinie, gegen die alle weiteren Berichte gemessen werden.

04

Laufende Fortschreibung und Steuerung

Monatlich oder quartalsweise aktualisieren wir Kostenstand, Forecast, Nachtragslage, Terminstatus und Risikobewertung. Jeder Bericht enthält eine Management Summary mit den drei bis fünf wichtigsten Handlungsempfehlungen.

05

Abschluss und Nachkalkulation

Nach Projektabschluss erstellen wir eine Gesamtnachkalkulation: Ist-Kosten vs. Budget, realisierte vs. prognostizierte Risiken, geklärte vs. offene Nachträge. Diese Nachkalkulation ist die Lerngrundlage für kommende Projekte.

ErgebnisEin konsistenter Forecast, der Kosten, Risiken und Nachträge in einer Logik zusammenführt.
SteuerungHandlungsempfehlungen statt Zahlensammlungen. Szenarien statt Überraschungen.
WirkungNachvollziehbare Entscheidungsgrundlagen für Geschäftsführung, Finanzierungspartner und Gremien.

Reportingstruktur und Steuerungslogik besprechen

Wir ordnen ein, welche Datenbasis vorhanden ist, welche Lücken kritisch sind und wie ein tragfähiges Projektcontrolling aufgebaut werden kann.

Häufige Fragen

Fragen zum externen Projektcontrolling.

Ein externer Projektcontroller prüft Kostenstand und Forecast nach DIN 276, Terminentwicklung und kritische Pfade, Mittelabfluss und Rechnungsfreigaben, offene und drohende Nachträge, Baufortschritt im Verhältnis zu Kosten und Terminen sowie Risiken, die den Projekterfolg gefährden können. Die Prüftiefe wird projektbezogen mit dem Auftraggeber abgestimmt.
Typisch sind Kostenstand und Budgetübersicht, Verträge mit Nachunternehmern und Planern, aktueller Terminplan, Mittelabruf- und Rechnungsdaten, offene und abgerechnete Nachträge, vorhandene Berichte und die Projektorganisation. Fehlende Unterlagen sind kein Hinderungsgrund. Oft zeigt sich erst im Controlling, welche Daten strukturiert aufgebaut werden müssen.
Nein. Bauleitung überwacht die Ausführung auf der Baustelle: Qualität, Termine vor Ort, Koordination der Gewerke. Projektsteuerung organisiert das Projekt in der Breite. Projektcontrolling verdichtet Kosten, Termine, Risiken und Nachträge zu einer wirtschaftlichen Entscheidungsgrundlage. Die Rollen ergänzen sich, sind aber nicht austauschbar.
Finanzierungspartner erwarten nachvollziehbare Zahlen: aktuellen Kostenstand, Forecast, Mittelabfluss und eine Einordnung offener Nachträge. Projektcontrolling liefert diese Daten strukturiert, sodass sie in interne Prüf- und Freigabeprozesse einfließen können. Die Finanzierungsentscheidung selbst bleibt beim jeweiligen Finanzierungspartner.
Ja, das ist der häufigere Fall. Die meisten Mandate beginnen, weil ein laufendes Projekt in eine Phase kommt, in der das bisherige Controlling nicht mehr ausreicht. Wir machen zunächst eine Bestandsaufnahme, identifizieren Abweichungen und bauen das Reporting auf Basis der vorhandenen Daten neu auf. Je früher der Einstieg, desto mehr Handlungsspielraum bleibt.
Das hängt von Empfänger und Anlass ab. Für Geschäftsführung und Investoren eignen sich verdichtete Executive Summaries mit Ampellogik. Für operative Steuerung braucht es detaillierte Kosten- und Terminberichte. Für Finanzierungspartner strukturieren wir den Bericht nach deren Reportinganforderungen. Format, Frequenz und Tiefe werden vor Beginn schriftlich abgestimmt.
Auftraggeber sind typischerweise Bauherren, Projektentwickler, Investoren, Finanzierungspartner oder öffentliche Auftraggeber. In manchen Fällen wird das Controlling durch die finanzierende Bank verlangt und durch den Bauherrn beauftragt. Die Rollenverteilung wird im Mandatsgespräch geklärt.
Kostenabweichungen werden identifiziert, quantifiziert und nach Ursache eingeordnet: genehmigter Nachtrag, offener Nachtrag, Prognoseanpassung oder Risikozuschlag. Der Forecast wird entsprechend aktualisiert. Handlungsempfehlungen formulieren wir auf fachlicher Basis. Die Entscheidung über Maßnahmen liegt beim Auftraggeber.

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