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Online-Rechner · Amtliche Statistik

Baukosten pro qm berechnen: Baukostenrechner mit amtlichen Werten

Bauwerkskosten nach DIN 276 für Wohnhaus, Büro, Halle und Lager als statistische Orientierung. Kein Angebot und keine Kostenschätzung.

Zum RechnerBaukosten prüfen lassen
Kurz gesagt

Der Rechner multipliziert Ihre Fläche oder Ihren Rauminhalt mit den durchschnittlichen veranschlagten Baukosten aus der amtlichen Baugenehmigungsstatistik Hessen 2025. Diese Werte umfassen nach der Definition der Statistik die Kostengruppen 300 und 400 der DIN 276 einschließlich Umsatzsteuer. Ein freistehendes Einfamilienhaus lag 2025 im Mittel bei 2.624 Euro je m² Wohnfläche, ein Mehrfamilienhaus bei 2.804 Euro, ein Fabrik- oder Werkstattgebäude bei 271 Euro und ein Handels- oder Lagergebäude bei 90 Euro je m³ Brutto-Rauminhalt. Grundstück, Erschließung, Außenanlagen, Baunebenkosten und Finanzierung kommen hinzu. Das Ergebnis ist eine statistische Orientierung, kein Angebot und keine Kostenschätzung nach DIN 276.

Baukosten überschlagen

Wählen Sie die Gebäudeart, die Bezugsgröße und die Menge. Der Rechner zeigt den statistischen Mittelwert der Bauwerkskosten und einen Spielraum je nach Standard. Auf Wunsch schreibt er den Wert mit dem Baupreisindex des Statistischen Bundesamts auf August 2026 fort.

Einfamilien-, Doppel- und Reihenhaus: Gebäude mit einer Wohnung. Rechenzentren weist die Statistik nicht gesondert aus.

Brutto-Rauminhalt: das von den äußeren Begrenzungsflächen umschlossene Volumen. Nutzfläche im Sinne der Statistik: Nutzfläche nach DIN 277 ohne Wohnfläche.

Ohne Angabe gilt mittel. Der Spielraum ist eine offen gekennzeichnete Annahme dieses Rechners, keine Größe aus der Statistik.

Bauwerkskosten KG 300 und 400, brutto

Rechner lädt

Nicht enthalten sind die Kostengruppen

  • 100 Grundstück
  • 200 Vorbereitende Maßnahmen
  • 500 Außenanlagen und Freiflächen
  • 600 Ausstattung und Kunstwerke
  • 700 Baunebenkosten
  • 800 Finanzierung

Was dazugehört, erklärt der Ratgeber DIN 276 Kostengruppen 100 bis 800.

Statistische Orientierung aus veranschlagten Kosten der Bauherren zum Zeitpunkt der Baugenehmigung. Kein Angebot, keine Kostenschätzung nach DIN 276 und keine Preise unseres Büros.

Baukosten prüfen lassen
Datenbasis

Baukosten pro m² und m³ nach Gebäudeart, Hessen 2025

Durchschnittliche veranschlagte Kosten des Bauwerks bei der Errichtung neuer Gebäude, die 2025 in Hessen genehmigt wurden. Laut Statistischem Bericht sind das die Kosten nach DIN 276 als Summe der Kostengruppen 300 und 400 einschließlich Umsatzsteuer. Wo der Bericht keinen Kennwert ausweist, haben wir veranschlagte Baukosten durch Wohnfläche oder Rauminhalt derselben Tabelle geteilt und das als eigene Berechnung gekennzeichnet.

GebäudeartEuro je m² WohnflächeEuro je m³ Brutto-RauminhaltEuro je m² NutzflächeGebäudeFundstelle
Einfamilienhaus, freistehend2.624492x1.688Tab. 4, eigene Berechnung
Doppelhaushälfte2.190460x238Tab. 4, eigene Berechnung
Reihenhaus1.731409x365Tab. 4, eigene Berechnung
Zweifamilienhaus2.490475x302Tab. 19
Mehrfamilienhaus, 3 oder mehr Wohnungen2.804519x701Tab. 19
Wohngebäude insgesamt2.672504x3.349Tab. 19
Büro- und Verwaltungsgebäudex4433.11397Tab. 20
Fabrik- und Werkstattgebäudex2712.031129Tab. 8, eigene Berechnung; Tab. 20
Handels- und Lagergebäudex90813319Tab. 8, eigene Berechnung; Tab. 20
Hotels und Gaststättenx687x39Tab. 8, eigene Berechnung
Betriebsgebäude insgesamt (ohne Landwirtschaft)x265x745Tab. 20
Sonstige Nichtwohngebäudex644x118Tab. 20
Nichtwohngebäude insgesamtx3172.4661.189Tab. 20

Quelle: Hessisches Statistisches Landesamt, Statistischer Bericht F II 1 j/25, Baugenehmigungen in Hessen im Jahr 2025, April 2026, Errichtung neuer Gebäude, Tabellen 4, 8, 19 und 20 (PDF). x: Wert in der Quelle nicht ausgewiesen. Eigene Berechnung: Einfamilienhaus 739.083 Tausend Euro geteilt durch 281.700 m² Wohnfläche und 1.503 Tausend m³; Doppelhaushälfte 79.050 Tausend Euro durch 36.100 m² und 172 Tausend m³; Reihenhaus 89.167 Tausend Euro durch 51.500 m² und 218 Tausend m³ (jeweils Gebäude mit einer Wohnung, Tab. 4); Fabrik- und Werkstattgebäude 359.919 Tausend Euro durch 1.329 Tausend m³; Handels- einschließlich Lagergebäude 432.013 Tausend Euro durch 4.800 Tausend m³; Hotels und Gaststätten 151.885 Tausend Euro durch 221 Tausend m³ (Tab. 8).

Rechenweg

So rechnet der Baukostenrechner

1. Kennwert wählen. Der Rechner nimmt den Kennwert der gewählten Gebäudeart und Bezugsgröße aus der Tabelle oben, also die durchschnittlichen veranschlagten Kosten der Kostengruppen 300 und 400 je m² Wohnfläche, je m³ Brutto-Rauminhalt oder je m² Nutzfläche.

2. Mit der Menge multiplizieren. Kennwert mal Ihre Fläche oder Ihr Rauminhalt ergibt den statistischen Mittelwert. Beispiel: 150 m² Wohnfläche mal 2.624 Euro ergeben 393.600 Euro für ein freistehendes Einfamilienhaus zum Preisstand der Genehmigungen 2025.

3. Optional fortschreiben. Die Kennwerte geben den Preisstand der Baugenehmigungen 2025 wieder. Der Rechner kann sie mit den Baupreisindizes des Statistischen Bundesamts fortschreiben: Indexwert August 2026 geteilt durch den Jahresdurchschnitt 2025, den wir aus den vier Quartalswerten gebildet haben. Für Wohngebäude sind das 141,7 zu 133,9, Faktor 1,058; für Bürogebäude 144,2 zu 136,0, Faktor 1,061; für gewerbliche Betriebsgebäude 142,9 zu 135,0, Faktor 1,059. Den Index für gewerbliche Betriebsgebäude verwenden wir näherungsweise auch für Hotels, sonstige Nichtwohngebäude und Nichtwohngebäude insgesamt. Im Beispiel werden aus 393.600 Euro rund 416.600 Euro.

4. Spielraum anzeigen. Die Statistik liefert Durchschnittswerte, keine Spannen nach Standard. Der Spielraum von 90 bis 110 Prozent bei mittlerem Standard, 80 bis 95 Prozent bei einfachem und 110 bis 135 Prozent bei hohem Standard ist deshalb eine Annahme dieses Rechners. Er soll zeigen, dass ein einzelnes Projekt deutlich vom Mittelwert abweichen kann.

5. Umsatzsteuer. Die veranschlagten Kosten enthalten die Umsatzsteuer. Für Unternehmen, die zum Vorsteuerabzug berechtigt sind, zeigt der Rechner zusätzlich den Betrag geteilt durch 1,19. Ob ein Vorsteuerabzug möglich ist, klärt Ihre Steuerberatung.

Grenzen

Was die Werte nicht abbilden

  • Nur Bauwerkskosten. Grundstück (KG 100), Herrichten und Erschließung (KG 200), Außenanlagen (KG 500), Ausstattung (KG 600), Planung, Gutachten und Gebühren (KG 700) sowie Finanzierung (KG 800) fehlen. Für ein vollständiges Budget nach DIN 276 kommen sie hinzu.
  • Veranschlagte, nicht abgerechnete Kosten. Die Werte sind Schätzungen der Bauherren beim Bauantrag. Was am Ende abgerechnet wird, erfasst die Statistik nicht.
  • Durchschnitt sehr unterschiedlicher Gebäude. In einer Zeile stehen einfache Kaltlagerhallen neben Produktionshallen mit Kran und Sozialtrakt. Bei kleinen Fallzahlen, etwa 39 Hotels, schwankt der Wert von Jahr zu Jahr stark.
  • Region Hessen. Die Kennwerte gelten für Genehmigungen in Hessen. In Baden-Württemberg lagen die veranschlagten Kosten neuer Wohngebäude 2024 bei rechnerisch rund 2.676 Euro je m² Wohnfläche (Statistisches Landesamt Baden-Württemberg, Statistischer Bericht F II 1 j/24, Tab. 1: 5.248.319 Tausend Euro durch 1.961.500 m²).
  • Neubau, keine Sanierung. Umbau, Sanierung und Erweiterung bestehender Gebäude sind nicht abgebildet. Hinweise dazu gibt der Ratgeber Altbausanierung: Kosten.
  • Keine Rechenzentren. Rechenzentren weist die Statistik nicht als eigene Gebäudeart aus. Technik und Redundanz bestimmen dort die Kosten; ein Kennwert je m³ sagt wenig. Was wir bei Rechenzentrum-Projekten auf Bauherrenseite übernehmen, steht auf der Leistungsseite.
Kosten prüfen lassen

Vom Kennwert zum belastbaren Budget

Ein statistischer Mittelwert ersetzt keine Kostenschätzung für Ihr Gebäude. Unsere Bauingenieure prüfen Kostenrahmen, Kostenschätzung und Kostenberechnung Ihres Planers nach DIN 276, gleichen Mengen und Kennwerte ab und zeigen, welche Kostengruppen fehlen oder zu knapp angesetzt sind.

Das passt zu Bauherren vor der Finanzierung, zu Unternehmen mit Hallen- oder Industriebau und zu öffentlichen Auftraggebern vor dem Beschluss. Mehr zur Leistung: Baukostencontrolling nach DIN 276 und Bauprojekt-Check. Das Honorar nennen wir nach Ihrer Anfrage in einem schriftlichen Angebot.

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Die Anfrage ist unverbindlich. Wir melden uns persönlich; ein Honorar entsteht erst mit einem schriftlichen Angebot, das Sie annehmen. Ihre Daten verwenden wir nur zur Bearbeitung Ihrer Anfrage.

Häufige Fragen

Fragen und Antworten zu Baukosten pro qm

Nach der Baugenehmigungsstatistik Hessen 2025 lagen die veranschlagten Bauwerkskosten (Kostengruppen 300 und 400 nach DIN 276, einschließlich Umsatzsteuer) bei freistehenden Einfamilienhäusern im Mittel bei 2.624 Euro je m² Wohnfläche, bei Mehrfamilienhäusern bei 2.804 Euro und über alle neuen Wohngebäude bei 2.672 Euro. Mit dem Baupreisindex für Wohngebäude auf August 2026 fortgeschrieben sind das rund 2.777, 2.968 und 2.828 Euro. Grundstück, Außenanlagen, Baunebenkosten und Finanzierung kommen hinzu.
Nur die Bauwerkskosten, also die Kostengruppen 300 Baukonstruktionen und 400 Technische Anlagen der DIN 276, einschließlich Umsatzsteuer. Nicht enthalten sind die Kostengruppen 100 Grundstück, 200 Vorbereitende Maßnahmen, 500 Außenanlagen und Freiflächen, 600 Ausstattung und Kunstwerke, 700 Baunebenkosten und 800 Finanzierung.
Handels- und Lagergebäude wurden 2025 in Hessen im Mittel mit 90 Euro je m³ Brutto-Rauminhalt oder 813 Euro je m² Nutzfläche veranschlagt, Fabrik- und Werkstattgebäude mit 271 Euro je m³ oder 2.031 Euro je m² Nutzfläche, jeweils Kostengruppen 300 und 400 einschließlich Umsatzsteuer. Kran, Hallenhöhe, Brandschutz, Bodenplatte und Technik verschieben den Wert im Einzelfall stark.
Die Kostengruppe 800 der DIN 276 umfasst die Finanzierung, etwa Zinsen während der Bauzeit, Bereitstellungszinsen und Bürgschaftskosten. Sie fehlt in den Bauwerkskosten des Rechners und wird in frühen Budgets häufig vergessen.
Die Werte sind Durchschnitte über sehr unterschiedliche Gebäude und beruhen auf den Kosten, die Bauherren beim Bauantrag veranschlagt haben. Standard, Baugrund, Gebäudeform, Region, Vergabeform und Marktlage zum Zeitpunkt der Vergabe führen im Einzelfall zu deutlichen Abweichungen nach oben und unten.
Nein. Eine Kostenschätzung nach DIN 276 beruht auf Ihrer Planung, Mengen und Standards und gliedert die Kosten mindestens bis zur ersten Ebene der Kostengruppen. Der Rechner liefert eine statistische Orientierung vor oder neben dieser Planung. Eine Prüfung Ihrer Kostenermittlung bietet unser Baukostencontrolling.

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