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Branchenberatung

Unternehmensberatung für Bau­unternehmen und Handwerks­betriebe.

Bauunternehmen und Handwerksbetriebe verlieren Marge selten durch fehlende Aufträge. Sie verlieren sie durch fehlerhafte Kalkulation, schwaches Projektcontrolling, unklare Verantwortlichkeiten und Nachträge, die nicht durchgesetzt werden. Wir beraten dort, wo Technik, VOB, Personal und Ergebnis zusammenkommen.

Kalkulation Angebotskalkulation, Arbeitskalkulation und Nachkalkulation systematisieren Damit jedes Projekt wirtschaftlich geplant ist
Controlling Projektcontrolling, Leistungsmeldung, Soll-Ist und Deckungsbeiträge steuern Für Projektleiter und Geschäftsführung
Organisation Rollen, zweite Führungsebene, Schnittstellenprozesse und Verantwortlichkeiten Damit der Betrieb ohne den Chef funktioniert
Nachträge Nachtragserkennung, Dokumentation und Durchsetzung nach VOB/B Geld, das ohnehin auf der Baustelle liegt
Problem · Prüfung · Lösung

Die meisten Bauunternehmen und Handwerksbetriebe wachsen, ohne die Struktur dafür zu haben.

Das Problem

Umsatz, aber kein Ergebnis.

Die Auftragslage ist gut, aber am Jahresende bleibt zu wenig übrig. Die Kalkulation greift nicht, Nachträge werden nicht gestellt, das Projektcontrolling kommt zu spät und die Geschäftsführung steuert nach Bauchgefühl statt nach Zahlen.

Unsere Prüfung

Wir lesen den Betrieb wie ein Bauprojekt.

Kalkulation, Nachkalkulation, Projektmix, Leistungsmeldung, Personaleinsatz, Nachträge, Schnittstellen und Organisationsstruktur werden systematisch analysiert. So wird sichtbar, wo Marge wirklich verloren geht.

Ihr Ergebnis

Wirtschaftliche Projekte, klare Strukturen, steuerbare Prozesse.

Eine Kalkulation, die funktioniert. Ein Controlling, das warnt, bevor es zu spät ist. Nachträge, die gestellt und durchgesetzt werden. Und eine Organisation, die nicht vom Geschäftsführer allein abhängt.

Warum branchenspezifisch beraten

Bauunternehmen brauchen Berater, die Baustelle und Bilanz gleichzeitig lesen.

Die meisten Unternehmensberater kennen Prozessoptimierung aus der Industrie, aber nicht aus dem Projektgeschäft. Im Bau gelten andere Regeln: Jedes Projekt ist ein Unikat. Die Kalkulation entscheidet über Gewinn oder Verlust, bevor der erste Bagger fährt. Die VOB/B regelt Rechte und Pflichten anders als das BGB. Personal ist gebunden, aber nicht immer produktiv. Und Nachträge sind kein unternehmerisches Versagen, sondern Teil des Systems.

Wir verstehen diese Realität, weil wir selbst in der operativen Bauüberwachung und Projektsteuerung arbeiten. Wenn wir ein Bauunternehmen oder einen Handwerksbetrieb beraten, dann nicht mit Lehrbuchmodellen, sondern aus dem Verständnis der täglichen Arbeit auf der Baustelle, in der Arbeitsvorbereitung und in der Projektleitung.

Das ist der Unterschied zu Beratungen, die branchenunabhängig arbeiten und im Baubereich immer wieder an denselben Stellen scheitern: an der Komplexität von VOB-Nachträgen, an der Projektlogik der Kalkulation und am Spannungsfeld zwischen Baustellenrealität und kaufmännischer Steuerung.

Beratungsleistungen Bau & Handwerk

  • Kalkulation und Nachkalkulation: Angebotskalkulation, Arbeitskalkulation, Zuschlagsstruktur, Rückkopplung
  • Projektcontrolling: Leistungsmeldung, Soll-Ist-Vergleich, Deckungsbeiträge, Projektprognose
  • Nachtragsmanagement: Erkennung, Dokumentation, Kalkulation und Durchsetzung nach VOB/B
  • Organisationsaufbau: Zweite Führungsebene, Rollenklarheit, Schnittstellenprozesse
  • Operative Optimierung: Baustellenlogistik, Personaleinsatz, Einkauf, Nachunternehmersteuerung
  • Strategieberatung: Projektmix, Marktpositionierung, Wachstumssteuerung, Kapazitätsplanung
  • Nachfolge und Übergabefähigkeit: Dokumentation, Bewertung, Transaktionsvorbereitung
  • Schulungen: VOB/B, Nachtragsmanagement, Projektleiter-Routinen, Kalkulationssystematik
Typische Problemlagen

Wo Bau- und Handwerksunternehmen Ergebnis verlieren.

Kalkulation ohne Systematik.

Angebote werden auf Erfahrungswerten geschrieben, nicht auf durchgerechneten Zuschlagssätzen. Es gibt keine verbindliche Arbeitskalkulation. Die Nachkalkulation erfolgt erst nach Schlussrechnung oder gar nicht. Systematische Fehler wiederholen sich von Projekt zu Projekt.

Projektcontrolling zu spät oder gar nicht.

Leistungsmeldungen kommen wöchentlich oder monatlich, aber nicht zeitnah. Soll-Ist-Vergleiche existieren nicht auf Projektebene. Der Geschäftsführer erfährt von Verlusten erst bei der Schlussrechnung. Dann ist es zu spät, gegenzusteuern.

Nachträge werden liegen gelassen.

Projektleiter haben weder Zeit noch Systematik, um Nachtragssachverhalte zu erkennen und zu dokumentieren. Behinderungsanzeigen werden nicht gestellt. Mehrvergütungsansprüche verjähren. Das Unternehmen verschenkt Geld, das vertragsrechtlich zusteht.

Wachstum ohne zweite Führungsebene.

Der Geschäftsführer entscheidet alles selbst: Personal, Einkauf, Nachträge, Baustellenprobleme. Es gibt keine Delegation, keine klare Rollenverteilung. Wachstum macht den Betrieb fragiler statt stabiler.

Schnittstellen zwischen Büro und Baustelle.

Arbeitsvorbereitung, Einkauf, Kalkulation und Bauleitung arbeiten nicht synchron. Informationen fließen nicht rechtzeitig. Material wird falsch bestellt, Aufmaße stimmen nicht, Rechnungen gehen fehlerhaft raus.

Fehlende Nachunternehmersteuerung.

Nachunternehmer werden beauftragt, aber nicht gesteuert. Es fehlen klare Leistungsverzeichnisse, terminliche Vorgaben, Abnahmeprotokolle und Mängelansprüche. Das Risiko bleibt beim Hauptunternehmer, die Kontrolle fehlt.

Zielgruppen im Detail

Für wen diese Beratung gemacht ist.

Wir beraten nicht branchenunabhängig. Jede der folgenden Zielgruppen hat eigene Problemstrukturen, eigene wirtschaftliche Hebel und eigene Anforderungen an die Beratung. Deshalb arbeiten wir branchenspezifisch.

Bauunternehmen und Generalunternehmer

Unternehmen im Hoch- und Tiefbau, Rohbau, Schlüsselfertigbau oder als GU tätig. Typische Hebel: Kalkulation, Nachtragsmanagement, Projektcontrolling, Leistungsmeldung, Nachunternehmersteuerung und Vergabemanagement. Häufig Umsätze zwischen EUR 5 und 50 Millionen, 30 bis 300 Mitarbeiter.

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Handwerksbetriebe und TGA-Unternehmen

Elektro, Sanitär, Heizung, Lüftung, Klima, Metallbau, Trockenbau, Zimmerei oder Dachdeckerei. Typische Hebel: Skalierung ohne Strukturbruch, zweite Führungsebene aufbauen, Kalkulation professionalisieren und Kapazitätsplanung bei schwankender Auslastung. Häufig EUR 2 bis 15 Millionen Umsatz.

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Ingenieurbüros und Planungsbüros

Architektur-, Tragwerks-, TGA- oder Vermessungsbüros mit Wachstumsbedarf. Typische Hebel: Projektsteuerung, Personalplanung, Honorarkalkulation nach HOAI, Führungsstruktur aufbauen und Büroorganisation professionalisieren.

Nachunternehmer und Spezialgewerke

Spezialisierte Unternehmen in Bereichen wie Gerüstbau, Abbruch, Erdbau, Fassade oder Industriemontage. Typische Hebel: Verhandlungsposition gegenüber Generalunternehmern, Nachtragsstrategie, Kapazitätsplanung und Skalierung ohne Qualitätsverlust.

Sanierer und Bestandsentwickler

Unternehmen mit Fokus auf Bestandssanierung, Modernisierung und Umnutzung. Typische Hebel: Kalkulation bei unklarer Bausubstanz, Risikomanagement, Nachtragssteuerung und wirtschaftliche Optimierung bei Bestandsmaßnahmen.

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Kalkulation und Nachkalkulation

Kalkulation im Bau: Wo die meisten Verluste entstehen.

In vielen Bauunternehmen und Handwerksbetrieben wird die Angebotskalkulation auf Erfahrungswerten geschrieben. Die Zuschlagssätze sind historisch gewachsen, aber nie überprüft worden. Die Arbeitskalkulation fehlt komplett oder wird nur sporadisch erstellt. Und die Nachkalkulation beschränkt sich auf den Soll-Ist-Vergleich bei der Schlussrechnung.

Das Ergebnis: Systematische Fehler wiederholen sich über Jahre. Projekte, die auf dem Papier rentabel waren, enden mit Verlust. Und niemand kann erklären, warum.

Wir prüfen den gesamten Kalkulationsprozess und identifizieren die strukturellen Schwächen:

  • Stimmen die Zuschlagssätze für Gemeinkosten, Allgemeine Geschäftskosten und Wagnis und Gewinn?
  • Werden Nachunternehmerleistungen sauber kalkuliert oder nur durchgereicht?
  • Gibt es eine Arbeitskalkulation, die vor Projektbeginn verbindlich ist?
  • Erfolgt die Nachkalkulation projektbegleitend oder erst nach Projektabschluss?
  • Werden Kalkulationsdaten systematisch für kommende Projekte genutzt?

Typische Ergebnisse nach Kalkulationsoptimierung

Margenverbesserung um 2 bis 5 Prozentpunkte

Durch korrekte Zuschlagssätze, vollständige Gemeinkostenerfassung und konsequente Arbeitskalkulation.

Verlustprojekte frühzeitig erkennen

Durch projektbegleitende Nachkalkulation statt Überraschung bei der Schlussrechnung.

Bessere Entscheidungsgrundlage für den Projektmix

Deckungsbeitragsrechnung pro Projekttyp zeigt, welche Aufträge sich lohnen und welche nicht.

Nachunternehmerkosten unter Kontrolle

Durch systematische Vergabe, Leistungsverzeichnisse und Vergleichskalkulation statt Nachbeauftragung auf Zuruf.

Nachtragsmanagement

Nachträge nach VOB/B: Geld, das auf der Baustelle liegt.

Viele Bauunternehmen verschenken erhebliche Beträge, weil Nachtragssachverhalte nicht erkannt, nicht dokumentiert oder nicht durchgesetzt werden. Das liegt selten am Willen, sondern fast immer an fehlender Systematik. Projektleiter sind auf der Baustelle gebunden und haben weder die Zeit noch die Methodik, um Nachträge sauber aufzubereiten.

Nachtragserkennung

Wir schulen Projektleiter und Bauleiter darin, Nachtragssachverhalte frühzeitig zu erkennen: geänderte Leistungen, zusätzliche Leistungen, Bauzeitverlängerungen, Behinderungen und Mehrmengen. Das ist kein Rechtsthema, sondern ein Prozessthema.

Nachtragsdokumentation

Wir bauen Dokumentationsstrukturen auf, die auf der Baustelle funktionieren. Behinderungsanzeigen werden zeitnah gestellt. Bedenkenanmeldungen werden sauber formuliert. Leistungsänderungen werden protokolliert und zeitlich zugeordnet.

Nachtragskalkulation und Durchsetzung

Wir kalkulieren Nachträge nach der Systematik der VOB/B, bereiten Nachtragsschreiben vor und begleiten Verhandlungen. Wenn nötig, bereiten wir die Unterlagen für eine außergerichtliche Einigung oder ein Schiedsverfahren vor.

Organisation und Führung

Organisationsaufbau: Vom Ein-Mann-Betrieb zur steuerbaren Struktur.

Viele Bau- und Handwerksunternehmen wachsen erfolgreich von 10 auf 50 oder von 50 auf 150 Mitarbeiter. Aber die Organisationsstruktur wächst nicht mit. Der Geschäftsführer wird zum Engpass. Entscheidungen stocken. Die Qualität sinkt. Und irgendwann kippt das Wachstum in eine Überlastungskrise.

Was wir beim Organisationsaufbau konkret machen

  • Zweite Führungsebene definieren: Projektleiter, Oberbauleiter, kaufmännische Leitung, technische Leitung mit klaren Verantwortlichkeiten und Entscheidungsbefugnissen.
  • Schnittstellen bereinigen: Wer gibt wann welche Information an wen? Zwischen Kalkulation, Arbeitsvorbereitung, Einkauf, Bauleitung und kaufmännischer Abwicklung.
  • Führungsrhythmus einführen: Regelmäßige Projektbesprechungen, Monatsreporting, Quartalsgespräche mit der Geschäftsführung statt Ad-hoc-Management.
  • Standards setzen: Kalkulations-Templates, Projektabwicklungs-Checklisten, Abnahmeprotokolle, Dokumentationspflichten.
  • Delegation ermöglichen: Prozesse und Standards, die es dem Geschäftsführer erlauben, operative Verantwortung abzugeben, ohne die Kontrolle zu verlieren.

Warum das gerade im Bau schwierig ist

Im Bau ist Organisationsaufbau deshalb so komplex, weil das Kerngeschäft draußen stattfindet: auf wechselnden Baustellen, mit wechselnden Teams, unter Zeitdruck und bei schlechtem Wetter. Klassische Organigramme und Stellenbeschreibungen greifen hier zu kurz.

Was funktioniert, sind einfache, robuste Strukturen: klare Rollenverteilung, die auch auf der Baustelle verstanden wird. Informationsflüsse, die auch ohne IT-System funktionieren. Kontrollpunkte, die in den Arbeitsalltag eingebettet sind statt als Zusatzaufwand wahrgenommen zu werden.

Genau das ist unser Ansatz: Strukturen, die in der Baustellenrealität bestehen, nicht nur im Organigramm.

Ablauf der Beratung

So läuft die Unternehmensberatung für Bau und Handwerk ab.

Der Ablauf ist branchenspezifisch aufgebaut. Wir starten nicht mit einem allgemeinen Fragebogen, sondern mit dem, was die Branche auszeichnet: Projekte, Kalkulation, Baustellen, VOB und Personal. Erst wenn wir verstanden haben, wo genau das Ergebnis verloren geht, entwickeln wir Maßnahmen.

  • Mandat klären: Was ist das Ziel? Marge verbessern, Nachträge durchsetzen, Wachstum strukturieren, Nachfolge vorbereiten?
  • Betrieb analysieren: Kalkulation, Projektcontrolling, Nachtragsquote, Personaleinsatz, Organisationsstruktur und Schnittstellen.
  • Verlustquellen identifizieren: Wo genau geht Marge verloren- In der Kalkulation: Im Projekt- Durch fehlende Nachträge- Durch Organisationsreibung?
  • Maßnahmen priorisieren: Sofortmaßnahmen trennen von strukturellen Veränderungen. Wirtschaftlichen Hebel pro Maßnahme quantifizieren.
  • Umsetzung begleiten: Nicht nur planen, sondern gemeinsam mit Geschäftsführung und Projektleitern umsetzen, bis die neuen Prozesse laufen.
01

Erstgespräch und Mandatsklärung

Wir klären mit der Geschäftsführung, was erreicht werden soll. Dabei geht es um konkrete Zahlen: Marge, Projektmix, Liquidität, Nachtragsquote, Personalproduktivität. Kein allgemeines Strategiegespräch, sondern wirtschaftliche Zielbestimmung.

02

Branchenspezifische Betriebsanalyse

Wir analysieren Kalkulation, Nachkalkulation, Leistungsmeldung, Nachtragsquote, Personaleinsatz, Nachunternehmerverträge, Einkauf, Baustellenorganisation und Führungsstruktur. Bei Handwerksbetrieben zusätzlich Kapazitätsplanung und Auslastungssteuerung.

03

Verlustquellen und Hebel priorisieren

Wir trennen Symptome von Ursachen. Ein Verlustprojekt kann an falscher Kalkulation liegen, an fehlenden Nachträgen, an Personalfehlplanung oder an allen drei gleichzeitig. Wir quantifizieren die Hebel, damit die Maßnahmen dort ansetzen, wo der wirtschaftliche Effekt am größten ist.

04

Maßnahmenplan mit wirtschaftlicher Wirkung

Jede Maßnahme hat einen Verantwortlichen, eine Frist und einen erwarteten wirtschaftlichen Effekt. Der Plan unterscheidet zwischen Sofortmaßnahmen, die innerhalb von Wochen greifen, und strukturellen Veränderungen, die Monate brauchen.

05

Umsetzungsbegleitung im Betrieb

Wir begleiten die Umsetzung operativ: bei der Einführung neuer Kalkulationsstandards, beim Aufbau des Projektcontrollings, bei der Schulung von Projektleitern und bei der Etablierung des neuen Führungsrhythmus. Beratung endet nicht mit dem Plan.

ErgebnisKalkulationssystematik, Projektcontrolling und Nachtragsmanagement, die im Alltag funktionieren.
SteuerungKennzahlen pro Projekt, pro Projektleiter und für die Gesamtunternehmung.
WirkungBessere Marge, weniger Verlustprojekte, durchgesetzte Nachträge und steuerbare Strukturen.
Einstiegsmodule

Vier Einstiege für Bau- und Handwerksunternehmen.

01
Kalkulationscheck und Ergebnisdiagnose

Für Geschäftsführer, die wissen wollen, warum die Marge nicht stimmt. Wir prüfen Zuschlagssätze, Nachkalkulation, Projektmix und Gemeinkostenverteilung. Ergebnis ist ein klarer Maßnahmenplan statt allgemeiner Empfehlungen.

KalkulationMargeQuick Win
02
Projektcontrolling und Nachtragsoffensive

Für Unternehmen, die Projekte wirtschaftlich steuern und Nachträge konsequent durchsetzen wollen. Wir bauen das Controlling auf und heben gleichzeitig offene Nachtragspotenziale.

ControllingNachträgeVOB/B
03
Organisationsaufbau und Skalierung

Für Betriebe, die wachsen wollen, ohne die Qualität zu verlieren. Zweite Führungsebene, Rollenklarheit, Schnittstellenprozesse und Kapazitätsplanung werden aufgebaut.

OrganisationFührungSkalierung
04
Nachfolge und Übergabevorbereitung

Für Inhaber, die verkaufen, übergeben oder sich zurückziehen wollen. Wir machen den Betrieb übergabefähig: Zahlen dokumentieren, Prozesse standardisieren, Bewertung erstellen.

NachfolgeM&ABewertung

Ihr Bauunternehmen wächst, aber die Marge sinkt?

Schildern Sie Ihre Situation. Wir sagen Ihnen, wo die Hebel liegen und ob wir der richtige Partner sind.

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Häufige Fragen

Fragen zur Beratung für Bau- und Handwerksunternehmen.

Die Branche hat eigene Regeln: Projektgeschäft statt Serienproduktion, VOB statt AGB, hohe Personalbindung, wechselnde Baustellen und permanenter Nachtragsbedarf. Wir beraten aus operativer Erfahrung im Hochbau und kennen die reale Tagesarbeit auf Baustellen, in Kalkulationsabteilungen und in der Projektleitung.
Typischerweise ab 20 bis 30 Mitarbeitern und etwa EUR 3 bis 5 Millionen Jahresumsatz. Ab dieser Größe übersteigt die Komplexität das, was ein Geschäftsführer allein steuern kann. Das Projektcontrolling braucht Struktur, die Kalkulation braucht Systematik und die Führung braucht eine zweite Ebene.
Wir prüfen den gesamten Kalkulationsprozess: Angebotskalkulation, Arbeitskalkulation, Nachtragskalkulation und Nachkalkulation. Dabei identifizieren wir systematische Fehler in der Zuschlagsstruktur, Fehlkalkulationen bei Nachunternehmerleistungen, nicht kalkulierte Gemeinkosten und fehlende Rückkopplung zwischen Baustelle und Kalkulation.
Ja. Nachtragsmanagement ist eine unserer Kernleistungen im Baubereich. Wir prüfen Nachtragssachverhalte, bauen Nachtragsstrukturen auf, schulen Projektleiter in der Nachtragserkennung und begleiten Nachtragsverhandlungen. Parallel optimieren wir die internen Prozesse, damit Nachträge frühzeitig erkannt und dokumentiert werden.
Das hängt vom Umfang ab. Eine fokussierte Erstdiagnose mit Maßnahmenplan liegt typischerweise bei EUR 8.000 bis EUR 15.000. Operative Begleitmandate über mehrere Monate werden projektbezogen kalkuliert. Der wirtschaftliche Effekt hängt von Ausgangslage, Umsetzungsgrad, Marge, Verlustprojekten und Nachtragsfähigkeit ab; ein fester ROI lässt sich nicht seriös zusagen.
Ja. Verfügbar: praxisnahe Schulungen für Projektleiter und Bauleiter in den Bereichen VOB/B, Nachtragsmanagement, Projektcontrolling, Kalkulation und Baustellenorganisation. Die Schulungen sind keine Frontalvorträge, sondern arbeiten mit den realen Projekten des Unternehmens.
Eine Erstdiagnose dauert 4 bis 8 Wochen. Die Einführung eines neuen Kalkulationssystems oder Projektcontrollings dauert 3 bis 6 Monate. Organisationsaufbau und Nachfolgevorbereitung können 6 bis 12 Monate dauern, je nach Ausgangslage.
Unser Sitz ist in Zwingenberg an der Bergstraße. Die Bauüberwachung und Projektsteuerung fokussieren wir auf Hessen und die Rhein-Main-Region. Unternehmensberatung und Organisationsaufbau führen wir auch überregional durch, da hier weniger Baustellenpräsenz erforderlich ist.
Wir beraten Handwerksbetriebe mit Baubezug: Elektro, Sanitär, Heizung, Lüftung, Klima, Metallbau, Trockenbau, Zimmerei, Dachdeckerei, Fassadenbau und ähnliche Gewerke. Der gemeinsame Nenner ist Projektgeschäft, VOB-Bezug, hohe Personalbindung und die Herausforderung, vom handwerklichen Einzelkämpfer zum organisierten Unternehmen zu werden.
Wenn nur ein allgemeiner Strategieworkshop oder ein Motivationsvortrag gesucht wird. Oder wenn das Unternehmen keinen Bau- oder Handwerksbezug hat. Wir sind stark, wenn es um operative Verbesserung geht: Kalkulation, Controlling, Nachträge, Organisation. Reine Steuer- oder Rechtsberatung leisten wir nicht.

Weiterführend: Warum Handwerksunternehmen trotz voller Auftragsbücher scheitern · Nachtragsmanagement nach VOB/B · Was Projektsteuerung kostet · Kostenexplosion am Bau vermeiden

Verwandte Leistungen: Unternehmensberatung Mittelstand · Bauüberwachung & Projektsteuerung · Projektcontrolling · Technische Due Diligence · Abnahmebegleitung

Kalkulation, Controlling oder Nachträge: Wo liegt Ihr Hebel?

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